Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA

Die EU-Kommission wollte unsere Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA nicht zulassen - mit fragwürdiger Begründung.

 

Wir sagen: Jetzt erst recht!
Demokratie entsteht aus gesellschaftlicher Einmischung und Teilhabe an politischen Prozessen und ist nichts, was uns von Brüssel aus gewährt werden müsste.

 

Mehr als 240 Organisationen aus 21 EU-Ländern haben die EBI selbständig organisiert und fordern: Verhandlungsmandat für TTIP aufheben, CETA nicht abschließen

>>Hier unterschreiben:<<

 

Rhein/MainNachtflugverbot Keine Flughafenerweiterung

>>Flughafen-bi.de

 

Montagsdemos im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens

Frankfurt

>>Netzwerk Umwelt und Klima

Moloch AutobahnInfo Riederwald-Tunnel und Autobahnkreuz www.molochautobahn.de

SIG

"Sand im Getriebe"

(SIG) ist die deutschsprachige Ausgabe des elektronischen Rundbriefs der internationalen Attac-Bewegung.

 

Aktuelle Ausgabe

 

Der politische Erdrutsch in Griechenland ist eine Chance für Europa!


Griechenland: die erste Schritte der Regierung / Syrizas-Programm / Solidarität / Wer schuldet wem / Londoner Schuldenkonferenz / Charlie Hebdo / Ukraine / Friedensbewegung / EPAs und TTIP


>>SIG 114

(Überblick und PDF-Link)

 

 

TTIP
Video Vortrag Werner Rügemer
>TTIP und Gefahren für Arbeitnehmerrechte

attac-weblog

TTIP

worum-geht-es?

>http://blog.attac.de

/ttip-worum-geht-es/

 

Attac Frankfurt am Main

 

Di 31. März um 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

(U/S-Bahn Hauptwache)

Auf dem jour-fixe treffen sich attac-Mitglieder und attac-Interessierte und diskutieren aktuelle politische Themen.

 

Thema diesmal:
Gentrifizierung in Frankfurt - Probleme der Wohnungspolitik

Input von Sebastian Schipper, Uni Weimar

 

Neue wichtige Führung, gerade nach Blockupy:

Der Finanzkritische Stadtrundgang
Frankfurt am Main

 

Was habe ich mit den Finanzmärkten zu tun?
Was macht die Bank mit meinem Geld?
Was passiert an der Börse?
Was bedeutet Nahrungsmittelspekulation?
Was macht die EZB? Was heißt Bankenrettung?
Was macht Alternativbanken aus?
Was ist die Finanztransaktionssteuer?

 

Eine Führung durch das Frankfurter Bankenviertel für Schulklassen und Gruppen von 8 bis 24 Personen, ab 16 Jahren Dauer: etwa zwei Stunden / Kosten: 60 €. Anfragen mit Angaben zu Gruppengröße, Durchschnittsalter

und Terminwunsch an: Mail: rundgang@attac.de / Fon: (069) 900 281 10

 

Der finanzkritische Rundgang durch das Frankfurter Bankenviertel setzt sich aus vier Kernstationen zusammen.

 

(1) Unsere erste Station ist eine Einführung in den Finanzplatz Frankfurt unter der Fragestellung „Was habe ich mit den Finanzmärkten zu tun?“
(2) Weiter geht es zur Deutschen Bank. Dort erklären wir, was die Deutsche Bank eigentlich mit unserem Geld macht und was es mit dem Phänomen der Nahrungsmittelspekulation auf sich hat.
(3) Danach laufen wir zur Börse und versuchen spielerisch herauszufinden, was an der Börse passiert, wie sich Finanzblasen bilden und warum Attac eine Finanztransaktionssteuer fordert.
(4) Anschließend geht es zur Commerzbank.

Hier erklären wir die Ursachen des Finanzcrashs von 2008 und zeigen, wie die so genannte „Bankenrettung“ ablief.


Wir enden mit einer gemeinsamen Feedbackrunde.
Insgesamt dauert der Rundgang ca. 2 Stunden.

 

Als weitere Stationen können
(5) die Europäische Zentralbank („Was macht die EZB?“) und
(6) die Gemeinschaftsbank Leihen und Schenken („Was machen Alternativbanken - wie die GLS -anders?“) eingebaut werden.

 

Der finanzkritische Stadtrundgang in Frankfurt
richtet sich an Gruppen, Schulklassen und interessierte Einzelpersonen.

Er ist ein Projekt ehemaliger und aktueller Praktikant*innen des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac.

Anfragen werden per Mail (rundgang@attac.de) oder telefonisch (069 900 281 10) entgegen genommen.

>>Flyer zum Finanzkritischen Stadtrundgang downloaden

 

Attac Frankfurt am Main

Erklärung des Kokreis von Attac Frankfurt zum Blockupy-Aktionstag am 18. März

 

Attac Frankfurt hat den Aktionstag von Blockupy am 18. März gegen die Politik der Europäischen Zentralbank aktiv unterstützt. Die Kritik an dieser Politik ist nach wie vor notwendig – insbesondere die Kritik an der Politik, die die EZB gemeinsam mit dem IWF und der Europäischen Kommission gegen die sogenannten Eurokrisenländer betreibt, mit der vor allem die Austeritätspolitik der deutschen Bundesregierung gegen die griechische Bevölkerung durchgesetzt wird; diese „Krisenbekämpfung“ hat dort extreme humane Katastrophen verursacht.

 

Nicht zuletzt die beiden großen Demonstrationen des Blockupy-Bündnisses und des DGB haben gezeigt: Solange die Politik der Reichen und Mächtigen gegen die einfachen Menschen in den europäischen Ländern weiter betrieben wird, solange ist auch unsere Kritik und unser Widerstand notwendig. Von dieser Politik geht die strukturelle Gewalt aus, die in ihrer Konsequenz tötet, wie auch das Oberhaupt der katholischen Kirche festgestellt hat.

Die vermeintliche Rettung des Euro durch die EZB wird die Krise des Euro-Systems nicht nur nicht lösen – vielmehr werden die sozialen und wirtschaftlichen Probleme in der Eurozone durch diese noch verschärft.

Die aktuell steigenden Aktienkurse ohne entsprechende Änderung der wirtschaftlichen Fundamentaldaten (der DAX lag im Oktober 2014 bei 8.500, jetzt bei 12.100 – eine Steigerung um ca. 35 %) zeigt, wohin das viele Geld der EZB fließt: in die Taschen derer, die es sich leisten konnten und immer besser leisten können, an der Börse zu zocken.


Wir halten Protest in Frankfurt, dem Standort der EZB, auch in Zukunft für berechtigt – obwohl die EZB nicht der einzige Akteur mit falschen Rezepten in der Eurokrise ist.

 

Wir kritisieren mit dem Bündnis die gewaltsamen Aktionen am Vormittag des 18. März, die außerhalb des Aktionskonsenses des Blockupy-Bündnisses standen und weder vermittelbar noch verantwortbar sind. Diese Gewalttätigkeit – die wie die Randale in Fußballstadien ein gesamtgesellschaftliches Problem reflektiert – liegt nicht nur außerhalb des Aktionskonsenses von Blockupy, sie hat mit unseren Zielen und unseren Aktionsformen nichts zu tun. Wir lehnen Mittel wie blinde Gewalt ab, dafür wir haben keinerlei Verständnis.

 

Wir schließen uns der Erklärung des Blockupy-KoKreis mit der Einladung zu einem großen Treffen am 9. und 10. Mai in Berlin an, bei dem darüber beraten werden wird, wie es nach dem 18. März mit der Bewegung gegen autoritäre Krisenpolitik und für internationale Solidarität von unten weitergeht (https://blockupy.org/).

 

Darin heißt es:
„Es ist Tauwetter – und der europäische Frühling kündigt sich an. Das Eis des europäischen Krisenregimes, der Troika-Diktate, der rücksichtslosen Verarmungspolitik zeigt deutliche Risse. Was alternativlos erschien und nur noch technokratisch durchgesetzt werden sollte, ist als offene Frage zurück auf der politischen Bühne. Das Europa des Kapitals und der Austerität, das Europa der deutschen Oberlehrer_innen und ihrer Hausaufgaben, ist herausgefordert.“

 

Kokreis der Frankfurter Attac-Gruppe

 

13. Weltsozialforum in Tunis eröffnet

Trauermarsch zum Bardo-Museum gegen Terror und Unterdrückung / Ansätze für gemeinsame Strategie gegen neoliberalen Mainstream

Pressemitteilung Attac Deutschland
Tunis / Frankfurt am Main, 25. März 2015


Mit einem demonstrativen Trauermarsch zum Bardo-Museum, dem Ort des
jüngsten Terroranschlags in Tunis, ist am Dienstagabend das

13. Weltsozialforum eröffnet worden. An der Spitze des vieltausendköpfigen
Demonstrationszugs zogen neben Vertretern der sozialen Bewegungen auch
Angehörige der Opfer und tunesische Politiker hinter einem Transparent
mit der Aufschrift "Die Völker der Welt vereint für Freiheit,
Gleichheit, Soziale Gerechtigkeit und Frieden. In Solidarität mit den
tunesischen Menschen und allen Opfern des Terrorismus, gegen alle Formen von Unterdrückung"
durch die tunesische Hauptstadt.

 

"Ich sehe in diesem 13. Weltsozialforum hoffnungsvolle Ansätze, dass
sich die sehr unterschiedlichen sozialen Bewegungen schrittweise auf
eine gemeinsame Strategie einigen, wie der neoliberale Mainstream in der
herrschenden Politik zu überwinden ist. Hier in Tunis werden große
Gemeinsamkeiten sichtbar im Widerstand gegen die Krisenfolgen am
Beispiel Griechenlands und in den Kampagnen gegen die erpresserische
Freihandelspolitik am Beispiel TTIP und EPA. Dies macht es möglich, sich
auf ein gemeinsames Vorgehen zu einigen"
, sagte Hugo Braun vom Attac
Koordinierungskreis
und derzeit in Tunis.

 

Am Mittwochvormittag begannen in der Universität El Manar die ersten der
mehr als tausend Workshops und Konferenzen des Forums. In einem von
Attac Deutschland mitorganisierten Seminar unter dem Titel "Griechenland
auf des Messers Schneide"
ging es um Alternativen zur Erpressungspolitik
der EU.

 

In einer Botschaft an die Teilnehmer des Weltsozialforums hatte
der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras festgestellt, dass der
Kollisionskurs seines Landes mit der EU Teil einer gegen die Interessen
der Menschen in Europa gerichteten Politik ist. Er gab der Erwartung
Ausdruck, dass der gemeinsame Widerstand der sozialen Bewegungen diesen politischen Kurs beenden könne.

Bereits vor dem Forum gab es in Tunis zahlreiche Veranstaltungen zu
aktuellen Themen wie der Verschuldung in Südeuropa und dem im Dezember
in Paris bevorstehen Weltklimagipfel. In einem gemeinsam vom
Europäischen und Afrikanischen Attac- Netzwerk mit der
Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierten Seminar beschäftigten sich die
Teilnehmer zwei Tage mit der Freihandelspolitik der EU am Beispiel der
erpresserischen European Partnership Agreements (EPA) mit afrikanischen
Ländern und dem EU-USA-Abkommen TTIP.

 

Das Weltsozialforum wird am Samstag mit einer gemeinsamen Demonstration
abgeschlossen. Am Sonntag und Montag berät in Tunis der Internationale
Rat des WSF über die Ergebnisse und die weitere Entwicklung der
Forumsbewegung.

--

Programm und weitere Informationen

unter www.FSM2015.org

 

Für Rückfragen sowie Kontakt in Tunis:

* Hugo Braun, Attac-Koordinierungskreis, braun@attac.de,
Tel. + 49 171 5422 515


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Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
------------------------------------------------
Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069 900 281-42; 0151 6141 0268
Mail: presse@attac.de, Fax: 069 900 281-99

 

TTIP:

160 Organisationen in Brüssel vereinbaren globalen Aktionstag am
18. April

Erklärung: "Regulatorische Kooperation" stärkt Einfluss der Konzerne und schwächt Demokratie

 

Auch in Frankfurt wird es dazu Aktionen des

Frankfurter Bündnisses gegen TTIP-CETA-TISA

geben. (Weitere Infos demnächst, der Webmaster, 26.3.15)

Pressemitteilung Attac Deutschland
Brüssel / Frankfurt am Main, 4. Februar 2015

 

Mehr als 200 Vertreterinnen und Vertreter von rund 160
zivilgesellschaftlichen Organisationen aus 26 EU-Staaten sowie den USA
treffen sich derzeit in Brüssel, um den Widerstand gegen das geplante
Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) international zu
koordinieren. Anlass ist die ... achte TTIP-Verhandlungsrunde in der belgischen Hauptstadt.

 

Das zivilgesellschaftliche Bündnis hat bei dem Treffen unter anderem
einen dezentralen globalen Anti-TTIP-Aktionstag für den 18. April
beschlossen. Attac wird gemeinsam mit Bündnispartnern in vielen
deutschen Städten für den Aktionstag mobilisieren.

 

"Der demokratische Widerstand gegen TTIP und die anderen geplanten
Freihandelsabkommen nimmt zu – auf beiden Seiten des Atlantiks. Das
haben die Berichte hier bei unserem Treffen eindrucksvoll gezeigt.
Darüber kann sich keine Regierung hinwegsetzen. Das werden wir mit dem Aktionstag deutlich machen"
, sagte Roland Süß ... .

 

"TTIP und die anderen Abkommen bedrohen nicht allein die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den USA und Europa. Mit TTIP soll die größte Freihandelszone der Welt entstehen. Die Auswirkungen wären global. Daher wird auch unser Widerstand global sein."

 

Besonderen Applaus bei dem Treffen habe eine griechische Vertreterin
erhalten, als sie die Position der neuen griechischen Regierung zu TTIP
beschrieb: Syriza werde TTIP niemals ratifizieren; dasselbe gelte für CETA.

 

Die geplante "regulatorische Kooperation" in TTIP wurde als ein
wichtiger inhaltlicher Schwerpunkt diskutiert. In einer gemeinsamen
Stellungnahme (www.attac.de/bruesseler-erklaerung) warnen die
Organisationen, die "regulatorische Zusammenarbeit" sei eine Gefahr für
die Demokratie und der Versuch, die Interessen von Großkonzernen vor die
der Bürgerinnen und Bürger und der Umwelt zu stellen.

Unternehmen aus den USA und Europa würden einen deutlich größeren Einfluss auf die Gesetzgebung erhalten als bisher.

 

Roland Süß: "Was als Handelshemmnisse verteufelt wird, sind auch Sozial-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards. Die Interessen von Investoren und Konzernen würden noch deutlicher zum entscheidenden Maßstab politischer Entscheidungen, auf Kosten gesellschaftlicher Gestaltungsmöglichkeiten."

--

Für Rückfragen und Interviews:

* Roland Süß, Attac-Koordinierungskreis, Tel. +49 175 2725 893 (zurzeit
in Brüssel)

--

Weitere Informationen:

* Stellungnahme zu "regulatorischer Zusammenarbeit":
www.attac.de/bruesseler-erklaerung

* Attac-Kampagne "TTIP in die Tonne":
www.attac.de/ttip

--
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Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
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Termine 2015 Frankfurt Zurück

 

Neue AG bei attac Frankfurt

 

Es gibt eine neue AG:

AG Gemeinwohl-Ökonomie

 

Die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie

 

Es ist Ausdruck von Freiheit, dass wir Menschen die Welt, in der wir leben, mitgestalten.
Die gegenwärtigen ökologischen, sozialen und ökonomischen Krisen fordern mutige und entschlossene Visionen und Menschen, die sich an der Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft beteiligen. Die Bewegung für eine Gemeinwohl-Ökonomie versteht sich in diesem Sinne als Impulsgeber und

 

Initiator für weitreichende Veränderungen:

 

> Inhalte der Gemeinwohl-Ökonomie: Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft
> Vision und Mission der Gemeinwohl-Ökonomie
> Geschichte: Ein Bottom-Up-Prozess zum Mitmachen
> Literatur zur Gemeinwohl-Ökonomie
> Ähnliche Ansätze


Die Gemeinwohl-Ökonomie ist kein abstraktes Fernziel, sondern versteht sich als ein heute beginnender, partizipativer Prozess.


Die von Organisationen, PolitikerInnen, Privatpersonen und Unternehmen mitgetragene Initiative der Gemeinwohl-Ökonomie startete im Oktober 2010. Seither ist die Bewegung stetig angewachsen. Über 50 Pionierunternehmen erstellten 2011 erstmals freiwillig die „Gemeinwohl-Bilanz“, 2012 waren es bereits mehr als 100. In über 50 regionalen ”Energiefeldern” wird das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie vertieft, verbreitet und weiterentwickelt. So kann aus einer ergebnisoffenen Bewegung ein lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung werden. Dabei werden Synergien mit ähnlichen Ansätzen angestrebt.

 

Nähere Infos hier: gemeinwohl-oekonomie.org


Attac Frankfurt hat eine AG hierzu gegründet.

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, wendet sich an Dirk Friedrichs - dirk.friedrichs@attac.de

 

Rückblick 2015 Zurück
Frühlingserwachen

Samstag, 21. März ab 19 Uhr
Club Voltaire
Kleine Hochstraße 5
60313 Frankfurt am Main

Bei Essen, Trinken und Gesang

Programm:

Berichte über die Aktivitäten des letzten Jahres
Bilanzierung der Arbeit von Attac Frankfurt
Perspektiven der Weiterarbeit 2015

 

 

Weitere Infos zu Blockupy demnächst.

 

Der Blockupy- Kalender > https://blockupy.org/events/

Solidarität mit den Menschen in Griechenland – gegen die Erpressungs-politik der EZB

 

OUR TIME TO ACT HAS COME!

– ES GIBT NICHTS ZU FEIERN AM KRISENREGIME.

 

SOLIDARITÄT MIT DEN MENSCHEN IN GRIECHENLAND – GEGEN DIE ERPRESSUNGSPOLITIK DER EZB

 

BLOCKUPY
TRANSNATIONALE AKTIONEN GEGEN DIE EZB-ERÖFFNUNGSFEIER
18. MÄRZ 2015 FRANKFURT/M

"Am 25. Januar 2015 ist in Griechenland Unerhörtes geschehen: Die Bevölkerung akzeptierte nicht länger, dass es zu ihrer Verelendung und Demütigung keine Alternative gäbe. Sie hat den dreisten Drohungen und Einflussnahmen widerstanden und eine Regierung ins Amt gewählt, die mit der Sparpolitik brechen will und lieber den Konflikt mit den europäischen Institutionen wagt, anstatt die Zwänge der Austerität an die eigene Bevölkerung weiterzugeben." ...

> Download kompletter Aufruf als PDF

 

Film:

"WER RETTET WEN?"

Wer rettet wen?Do. 12.03. - So. 15.03. jeweils um 22 Uhr

Mal Seh'n Kino
Adlerflychtstr. 6
60318 Frankfurt, 069-5970845


www.malsehnkino.de


 

WER RETTET WEN?
ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz
DE 2015, 104 Minuten, deutsch-englisch-spanisch-griechisch-isländische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Europäischer Premieren-Aktionstag war am 11. Februar 2015

www.whos-saving-whom.org
Die Krise als Geschäftsmodell
auf Kosten von Demokratie
und sozialer Sicherheit

Synopsis
Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet.
Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Sozialleistungen werden abgebaut, öffentliche Güter verkauft. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.


Für große Banken ist die Finanzkrise vor allem ein Geschäftsmodell. Und die ständig „verstimmten“ und „enttäuschten“ Finanzmärkte scheinen ein besonderes Wesen zu sein, das bei Laune gehalten werden muss.


Wer rettet also wen? Die Reichen die Armen? Die Troika die europäischen Staaten? Die Politiker den Euro? Die Rettungsschirme Europa? Oder die Steuerzahler die Banken?

 

Nach WATER MAKES MONEY und BAHN UNTER DEM HAMMER wirft auch der neue Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz einen Blick von unten auf die Probleme, die uns alle angehen. Experten und Betroffene in Griechenland, Spanien, Irland, USA, Deutschland und Island sprechen über Krisen, Gründe und mögliche Alternativen. Ein Thema, das vielen in bisherigen Diskussionen
unverständlich geblieben ist, wird endlich in seiner ganzen Breite dargestellt.

 

 

>Download Infoflyer

 

 

Die Politik der EZB in der Euro-Krise
Beitrag zur Lösung oder Teil des Problems?

Diskussionsveranstaltung:

 

Attac Frankfurt

AG Weltwirtschaft und Finanzmärkte

 

Dr. Thomas Mayer und

Prof. Dr. Dr. Helge Peukert

Montag,
9. März 2015, 19:00 Uhr
Hörsaal 4, Campus Bockenheim, Gräfstrasse

 

Dr. Thomas Mayer ist Senior Fellow am Center for Financial Studies der Universität Frankfurt/M.

Prof. Dr. Dr. Helge Peukert arbeitet an der staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt und ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac

 

>Veranstaltungsflyer downloaden

>Flyer bundesweite Projektgruppe Eurokrise von Attac

 

AKTION GEGEN TTIP

Das Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA

führte am Samstag, den 31.1., von 11:00 bis 13:00 Uhr einen Infostand auf der Zeil - und zwar am Brockhausbrunnen auf der Höhe vom ehemaligen Woolworth durch.

 

Eine Mitmachaktion

>Der Flyer zum Downloaden

 

 

Rückblick 2014 Zurück

Mo 27. Oktober um 16.00 Uhr

Frankfurt, vor Katharinenkirche, Hauptwache

Bündnis "Menschen gegen Drohnen"

Keine RüstungsmesseAIRTEC 2014: Drachen statt Drohnen!


Protestaktion am 27. Oktober 2014 in Frankfurt

 

In Afghanistan lassen Menschen gerne Drachen steigen als Symbol der Freiheit und als Protest gegen die Drohnenangriffe, die sie seit vielen Jahren terrorisieren. Wir möchten im „Bündnis Menschen gegen Drohnen“ in Verbundenheit mit den Betroffenen von Drohneneinsätzen mit Drachen gegen die Drohnen-Ausstellung auf der AIRTEC protestieren.

 

Wir fordern: Keine Rüstungsmesse in Frankfurt! Seien auch Sie dabei!

 

Montag, 27.10. 2014, Frankfurt, 16.00 bis 17.30 Uhr vor der Katharinenkirche/Hauptwache

Redebeitrag von Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung, IMI) sowie Musikbeiträge

 

>>Flyer downloaden

Weiter Informationen über Protest gegen Drohnen

und das Bündnis:

http://pax-christi.de/airtec.html

TTIP, TISA und CETA ab in die Tonne!

Aktionstag 11. Oktober in Frankfurt

Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA
TTIP_Stoppen
attac-ffm-Info-Tisch
TTIP in die Tonne!
Konzerne profitieren - Menschen verlieren!

Auf dem Frankfurter Römer und am Eisernen Steg:

Infostände, Kulturprogramm und Live Acts.

>>Hier Aufruf-Flyer zum Downloaden

 

Aktion in Frankfurt:

Rette deinen Buchladen

Stopp TTIP!

Frankfurt, 10. Oktober

Das Bild zeigt die Buchhandlung Ypsilon in der Berger Strasse

 

Dirk Friedrichs: "Über 90 Prozent der von uns angeschriebenen Buchhandlungen haben mitgemacht."

 

Weil TTIP auch Buchhandlungen und Verlage bedroht, wenn die Buchpreisbindung gekippt wird, setz(t)en Frankfurter BuchhändlerInnen ein Zeichen und "verhüllen" am Freitag, dem 10. Oktober, ihr Schaufenster - als Zeichen dafür, was an kultureller Vielfalt verloren gehen kann, wenn TTIP abgeschlossen wird. Über das Buch- und Verlagsleben hinaus sind weite Teile des Kulturlebens bedroht. Qualifizierte Arbeitsplätze in Buchhandlungen würden durch Billig-Lohn-Arbeitsplätze etwa bei Amazon verdrängt.

 

>>Hier Zusammenfassung Presse, Kommentare, Bilder downloaden

 

Weitere Infos unten unter "Rückblick 2014"

Freitag, 10. Oktober

Frankfurt, Frankfurter Buchhandlung (sieh unten)

Rette deinen Buchladen

Stopp TTIP!

Weil TTIP auch Buchhandlungen und Verlage bedroht, wenn die Buchpreisbindung gekippt wird, setzen Frankfurter BuchhändlerInnen ein Zeichen und "verhüllen" am Freitag, dem 10. Oktober, ihr Schaufenster (Plakat siehe Anlage) - als Zeichen dafür, was an kultureller Vielfalt verloren gehen kann, wenn TTIP abgeschlossen wird. Über das Buch- und Verlagsleben hinaus sind weite Teile des Kulturlebens bedroht.

Qualifizierte Arbeitsplätze in Buchhandlungen würden durch Billig-Lohn-Arbeitsplätze etwa bei Amazon verdrängt.


22 Buchhandlungen beteiligen sich:

Alpha Buchhandlung - Rechneigrabenstrasse 10
Autorenbuchhandlung Marx und Co. - Grüneburgweg 76
Berger Bücherstube – Schelmenburgplatz 2
Büchergilde Buchhandlung - An der Staufenmauer 9
Bücherstube Eschersheim - Eschersheimer Landstr. 415
Buchhandlung an der Paulskirche - Kornmarkt 3
Carolus Buchhandlung – Liebfrauenstrasse 4
eisenbletter und naumann Buchhandlung– Berger Str. 168
Erhardt & Kotitschke GbR Buchhandlung - Schwarzwaldstraße 42
Eselsohr – Am Weingarten 11
Herbert Bärsch - Albanusstrasse 29
Hugendubel - Steinweg 12
Karl Marx Buchhandlung – Jordanstrasse 11
Land in Sicht – Rotteckstrasse 13/Ecke Mercatorstrasse
Lesecafé - Diesterwegstr. 7
Meichsner und Dennerlein - Dreieichstrasse 59
Nibelungen Buchhandlung - Spohrstrasse 41
Räubernest - Im Prüfling 30
Schutt Buchhandlung - Arnsburger Str.76
Tatzelwurm - Thomas Pauly – Glauburgstr. 32
Walther König Buchhandlung GmbH & Co.KG - Hasengasse 5-7
Ypsilon Buchhandlung – Berger Str. 18


Zum Auftakt laden wir zu einer Pressekonferenz ein
am Freitag, 10. Oktober 2014 um 9:30 Uhr
in die Buchhandlung Ypsilon in der Berger Str. 18 in Frankfurt.

 

Dort werden dann die Plakate an die Schaufenster geklebt und über die Aktion informiert.

 

Für den 11. Oktober ruft das internationale Bündnis gegen TTIP zu einem europaweiten, dezentralen Aktionstag auf. In Berlin ebenso wie in Hagen, Leverkusen und Nürnberg, in Braunschweig, Weinheim, Freiburg und Karlsruhe. Auch in Frankfurt am Main findet eine Veranstaltung gegen TTIP, TISA und CETA mit einer Kundgebung auf dem Frankfurter Römer, Drachenbootfahren am Eisernen Steg, Infoständen und Kulturprogramm statt.

Wir fordern eine grundlegende Wende in der Handelspolitik. Statt Profitinteressen von Konzernen müssen Menschenrechte, Demokratie und Umwelt an die erste Stelle gesetzt werden.

 

>>Hier Zusammenfassung Presse, Kommentare, Bilder downloaden

 

Mi 8. Oktober um 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

(U/S-Bahn Hauptwache)

Werner Rügemer / Elmar Wigand:

Die Fertigmacher – Arbeitsunrecht und Union-Busting


Zu Methoden und Strategien, mit denen Beschäftigte bei Discountern, Paketdiensten, Speditionen, Systemgastronomie und im Niedriglohnsektor sowie Arbeitssuchende in miserable Verhältnisse gepresst werden. Zentral ist hierbei die Rolle einschlägiger Akteure: Arbeitsrechtler, Medienkanzleien, PR-Agenturen, Unternehmensberater, Detektive, Personalmanager, Pseudo-Gewerkschaften – und Jobcenter.


Veranstalter: PapyRossa Verlag in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei - Spenden erwünscht!
http://arbeitsunrecht.de/

 

 

TTIP-Aktion: "Ich bin ein Handelshemmnis"

Mi 8. Oktober um 11.00 -12.00 Uhr

Frankfurt, auf der Buchmesse 11 bis 12 Uhr: Messegelände, Forum Börsenverein, 4.0, D 106

Buch und Demokratie in Gefahr. Sketch & Diskussion:

 

Was hat das Handelsabkommen zwischen den USA und der EU TTIP auf der Buchmesse zu suchen? Gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels trägt das globablisierungskritische Netzwerk Attac die Kritik am geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) auf die Frankfurter Buchmesse.


"Ich bin ein Handelshemmnis: Buch und Demokratie in Gefahr"

lautet das Motto der Veranstaltung am Mittwoch, 8. Oktober, bei der Attac-Frau Jutta Sundermann unter anderem mit der Autorin Marlene Streeruwitz, dem Bundesratsbeauftragten im handelspolitischen Ausschuss in Brüssel, Hans-Jürgen Blinn, und dem Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminski über TTIP spricht.

 

Die "Frankfurter Spinner" - eine Gruppe des Titania-Theaters - führen zudem TTIP-kritische Sketche auf.

Die Messegäste sind eingeladen, sich selbst als "Handelshemmnis" zu engagieren.

(Anmerkung Webmaster: aktuelle Berichte unter

http://blogs.faz.net/buchmesse/2014/10/08/sperrgut-im-gueterstrom-79/ und
http://www.boersenblatt.net/818647/template/bb_tpl_literarischesleben/)

 

4. Oktober 2014, Frankfurt - Vor Stadtbücherei,

Bündnis gegen Privatisierung

Aktion gegen TTIP:

Bibliotheken sind keine Handelsware!

 

 

Di 30. September um 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

(U/S-Bahn Hauptwache)

Auf dem jour-fixe treffen sich attac-Mitglieder und attac-Interessierte und diskutieren aktuelle politische Themen.

 

Thema diemal:
Bericht von der kapitalismuskritischen Degrowth-Konferenz in Leipzig
von Dieter Fornoni

30. August 2014, Samstag, 12.00 Uhr

Frankfurt, Hauptbahnhof (Kaisersack) Zwischenkundgebung 13.00 Uhr Hauptwache (Katharinenkirche) Abschlusskundgebung um 14.30 Uhr auf dem Römerberg

Friedens-und Zukunftswerkstatt:

Demo und Kundgebung

Für Frieden, Abrüstung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit

 

Krieg und Militär lösen keine Probleme
Kriege kommen nicht über uns. Kriege werden vorbereitet und gemacht.

Das war so vor 100 Jahren beim Ersten Weltkrieg. Und vor 75 Jahren beim Zweiten Weltkrieg. Beide Kriege waren vom Griff Deutschlands nach der Weltmacht getrieben. Die Lehre „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ ist wieder aktuell: Denn es gibt wieder Kriege und Faschismus.


Für die heute Verantwortlichen werden Militär und Krieg wieder

zunehmend zum Mittel der Politik. Die Bundeswehr wird seit Jahren für internationale Kriegsführungsfähigkeit und für weltweite militärische

Intervention umgerüstet. Die aktuelle weltweite Kriegslandschaft von Mali über Sudan und Zentralafrika, dem Horn von Afrika, Libyen, Naher Osten, Gaza, Syrien, dem Irak, der Ukraine und Afghanistan zeigt die Sinnlosigkeit

militärischer Intervention.

 

Nirgendwo haben Kriegseinsätze zu mehr Frieden, Demokratie oder Stabilität geführt, sondern nur soziale Verwüstungen angerichtet.


Eine gesicherte Zukunft erfordert eine nachhaltige Politik für Frieden, gegen Terror und Perspektivlosigkeit. Friedenspolitik beginnt mit der Einsicht, dass Frieden ohne soziale Gerechtigkeit nicht zu haben ist. Demokratische Teilhabe, Bildung, gute Arbeit und soziale Sicherheit haben großen Einfluss darauf, politische und gesellschaftliche Konflikte erst gar nicht entstehen zu lassen. Menschen, die vor Krieg, Bürgerkrieg oder Verfolgung fliehen, müssen in Deutschland Aufnahme und Unterstützung finden.

 

Wir stehen für klare politische Alternativen, die wir von den Verantwortlichen einfordern: Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr und Abzug aus allen Kriegsgebieten, strikte Bindung deutscher Außenpolitik an das Völkerrecht, Absage an weitere Aufrüstungsmaßnahmen der Bundeswehr, der NATO und

der EU. Deshalb sagen wir: Nein zur NATO. Weg mit den Kampfdrohnen und

den Atomwaffen aus Büchel sowie ein Verbot von Rüstungsexporten. Statt Rüstung Rüstungs-konversion – Arbeit schaffen, ohne Waffen. Keine Bundeswehr an Schulen, Hochschulen und Job-Centren.


Militärschläge als Vergeltung sind das falsche Mittel. Sie treffen – wie die aktuellen Kriege zeigen – unweigerlich viele Unschuldige und werden

noch mehr Tod, Leid, Zerstörung aber auch Hass und neue Gewalt zur Folge haben.


Der Antikriegstag verpflichtet auch zum Widerstand gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Die nicht aufgeklärten Terrorakte der NSU mahnen zur
Wachsamkeit.


Für Frieden, Abrüstung, Demokratie und
soziale Gerechtigkeit


Wir demonstrieren am Samstag, 30. August 2014,
um 12.00 Uhr Hauptbahnhof (Kaisersack)
Zwischenkundgebung 13.00 Uhr Hauptwache (Katharinenkirche)
Abschlusskundgebung um 14.30 Uhr auf dem Römerberg

Weitere Aktionen sind für den 4. Oktober 2014 (weltweiter Aktionstag gegen Drohnen) und
gegen die Militärmesse AIRTEC in Frankfurt vom 28.- 30. Oktober 2014 geplant.
Sonderkonto Frieden und Zukunft, 
Frankfurter Sparkasse (BLZ 50050201) Konto 200081390  
V.i.S.d.P: Willi van Ooyen, Friedens-und Zukunftswerkstatt e. V., 

W.-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt am Main, Tel.: 069/24249950,

Fax: 069/24249951, Email: Frieden-und-Zukunft@t-online.de 

26. August 2014, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

(U/S-Bahn Hauptwache)

Auf dem jour-fixe treffen sich attac-Mitglieder und attac-Interessierte und diskutieren aktuelle politische Themen.

 

Thema:
Serge Latouche, Décoissance als Projekt der politischen Linken

 

24. Juni 2014, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Eine Veranstaltung von Haus am Dom und Leserinitiative Publik-Forum

Vorführung des Films

„Too BIG to tell – Recherchen in der Finanzwelt“

und Diskussion mit der Regisseurin Johanna Tschautscher und Charlotte Geiger (Finance Watch)

 

Haus am Dom zeigt „Too BIG to Tell“

Film und Gespräch über Banken, Schulden und alternative Geldsysteme – mit hessischer Beteiligung

Droht wieder ein Crash? Führen die Schulden in einen neuen Krieg? Wie wichtig ist Geld für uns und die Wirtschaft wirklich? Solchen Fragen geht die österreichische Regisseurin Johanna Tschautscher in ihrem Film nach, um die Finanzwelt verstehen zu lernen. Dazu nimmt sie die Zuschauer mit zu zahlreichen Gesprächen mit Expertinnen und Experten, die die Finanzwelt erklären. Dazu zählen die inzwischen verstorbene Systemkritikerin Margrit Kennedy, der Club Of Rome Ökonom Graeme Maxton, der grüne Europaparlamentarier Sven Giegold und viele andere. Für einige Passagen reiste sie eigens nach Frankfurt, um den prominenten Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf über seinen Schuldenstreik und den Wirtschaftswissenschaftler Wolfgang Kessler, Chefredakteur von Publik-Forum in Oberursel, über die Ursachen der Finanzkrise zu befragen. Am Ende des Films verzweifelt Johanna Tschautscher fast an den komplexen Zusammenhängen. Doch dem Zuschauer ist vieles klarer als je zuvor.

Für die vielen Fragen, die dennoch bleiben, gibt es nach dem Film ein Gespräch mit Charlotte Geiger von der Gegenlobby Finance Watch, mit dem Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf und mit der Regisseurin Johanna Tschautscher selbst.

 

Die Moderation hat Wolfgang Kessler.

Dr. Katja Strobel

Leserinitiative Publik-Forum e. V.

Postfach 2010

61410 Oberursel

Tel. +49 6171 7003-67

ks@publik-forum.de

http://www.publik-forum.de/lip

https://www.facebook.com/Leserinitiative

 

19. Mai 2014, Montag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Veranstalter: attac Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Linken Forum

 

TTIP - Gefahr für unsere Demokratie?
Das derzeit verhandelte Transatlantische Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) - TTIP zwischen der EU und den USA steht im Mittelpunkt vielfältiger Diskussionen und wird gravierende Auswirkungen nicht nur auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit, sondern auch auf unser demokratisches Gemeinwesen haben.
Wie sehen das unsere Politiker und Politikerinnen im Europaparlament?


Darüber möchten wir gern mit Vertreterinnen und Vertretern von CDU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und FDP diskutieren.

 

14. Mai 2014, Mittwoch, 19.00 Uhr

Frankfurt, KOZ - Studierendenhaus - Mertonstrasse 26-28

Veranstalter: Offenes Haus der Kulturen e.V.

Eintritt als Spende

PROSECHOS


mit Jannis Karis (Bouzouki/Gesang), Ibrahim Ardic (Nay),

Ahmed Hattach (Percussion), Rene Orfanides (Gitarre)

 

Konzert zur Unterstützung des Sozialzentrums MKP (Monada Kinoniki Merimnas) der Gemeinde Neo Petritsi in Nordgriechenland

 

In Griechenland brechen seit der Finanzkrise die sozialen und medizinischen Systeme zusammen. Die rigiden Sparmaßnahmen, die die Troika dem griechischen Staat verordnet, führen vor allem bei der ärmeren Bevölkerung dazu, dass Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria sowie die Säuglingssterblichkeit, Depressionen und Suizide zuneh-men.

 

Die Konzerteinnahmen und weitere Spenden werden das Projekt Familienhilfe der Gemeinde Neo Petritsi mit 5.700 Einwohnern unterstützen, das notleidenden Familien und alleinstehenden kranken älteren Bürgerinnen und Bürgern hilft.

 

Das Konzert soll ein Fest mit Musik, Essen und Getränken werden. Prosechos’ Salto oriental schlägt musikalisch Brü-cken zu den Kulturen des östlichen Mittelmeerraums, zwischen Türken, Griechen und Arabern. Der Rembetiko, die in der griechischen Militärdiktatur 1967-1974 verbotene Musik der Dreißiger Jahre, erlebt hier seine Auferstehung. Prosechos erkundet die Ursprünge und wirklichen Traditionen seiner Heimat.

 

In die Veranstaltung führt Dr. Nadja Rakowitz mit ihrem Beitrag in die aktuelle politische, soziale und medizinische Situation zu Griechenland ein.

 

Veranstalter: Offenes Haus der Kulturen e.V.

Spenden für das Sozialzentrum Petritsi sind erwünscht: Offenes Haus der Kulturen e.V , Frankfurter Sparkasse 1822, BLZ 50050201, Ktnr.: 0200488791 Stichwort Petritsi


Unterstützer: AStA, KOZ, GEW Frankfurt, DGB Bildungswerk Hessen e.V., Verband demokratischer Ärzte und Ärz-tinnen, Griechische Gemeinde Frankfurt und Umgebung e.V, Kulturforum Frankfurt e.V. und Restaurant Nibelungenschänke

 

www.studierendenhaus-fuer-alle.de

offenes-haus@studierendenhaus-fuer-alle.de

12. Mai 2014, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Haus am Dom, Domplatz 4

attac unterstützt diese Veranstaltung

Film:

Count-Down am Xingu IV Dokumentarfilm von Martin Keßler


mit anschließender Diskussion in Anwesenheit des Filmemachers.

 

Januar 2014.

Brasilianisches Amazonasgebiet, Provinzhauptstadt Altamira. Mit Motorsägen werden die ersten Holzhäusern „gefällt“ - wie morsche Bäume. Denn die Umsiedlung von fast 40 000 Menschen hat begonnen - am Fluss Xingu.

 

Hier entsteht der drittgrößte Staudamm der Welt –

Belo Monte: Strom für den „wirtschaftlichen Aufstieg Brasiliens“. So die offizielle Version. Doch hinter den Kulissen geht es um riesige Gewinne für Baufirmen, Politiker und internationale Konzerne. Dafür werden über 600 qkm Urwald gerodet, Indigene, Flussbauern und Bewohner der Stadt Altamira „zwangsumgesiedelt“.


Juisa und ihrer Familie hat man rund 10 000,- € Entschädigung geboten. Dafür können sie nicht mal ein Grundstück kaufen, geschweige denn ein Haus. Daher werden sie wohl in eine der riesigen Siedlungen ziehen, die der Kraftwerksbetreiber Norte Energia zur Zeit aus dem Boden stampft. Beton – statt Holzhäuser. Schnellbauverfahren. So spart man Zeit und Geld. Auf Kosten der Zwangsumgesiedelten. Denn viele der Betonhäuser haben schon jetzt Risse. „Der Beton wird gestreckt – um einen Zusatzgewinn zu machen“, erfahren wir von einem Insider. „Korruption und Baumafia – wie bei den Stadien für die Fußballweltmeisterschaft“, fügt er hinzu.

 

Rio de Janeiro.

Ein als Batman verkleideter Demonstrant schreit uns die gleiche Botschaft ins Mikrophon: „Brasilien - das ist Chaos. Bei Gesundheit, Erziehung und auf dem Bau. Hier bestimmt die Baumafia – Hand in Hand mit der Politik !“.

 

Gegen das schmutzige Geschäft mit der Fußball – WM haben im letzten Jahr Millionen Brasilianer demonstriert. Und schon jetzt rüstet sich die brasilianische Regierung mit Sondertribunalen und einem möglichen Einsatz der Armee gegen weitere Massenproteste bei der WM.

 

„An Großprojekten wie Belo Monte verdient immer eine Oligarchie“, sagt uns Dom Erwin Kräutler, der katholische Bischof von Altamira. Und er fügt hinzu: „Es macht viel mehr Sinn, in Wind- und Solarenergie zu investieren, statt hier den Urwald platt zu machen“. Seit Jahren kämpfen er und das Bürgerbündnis „Xingu vivo“ gegen das „pharaonische Kraftwerk“. Immer wieder haben Indigene die Baustelle besetzt. Und mehrfach haben ihnen Gerichte recht gegeben, den Riesenstaudamm für illegal erklärt. Doch Belo Monte wird einfach weiter gebaut – mithilfe von Rechtskonstruktionen aus der Zeit der Militärdiktatur.

„Mit Demokratie hat das nichts zu tun“, sagt der Bischof. Trotzdem liefern europäische Firmen LKW und Turbinen – ob Siemens, Voith, Andritz oder Mercedes. Über 150 weitere Staudämme sind im Amazonasgebiet geplant. Ein Riesengeschäft für internationale Konzerne und die brasilianische „Baumafia“ - auf Kosten der „grünen Lunge der Welt“ und der Menschen, die hier leben. Eine spannende Reportage von Filmemacher Martin Keßler – im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft.

 

 

Eintritt 7.- Euro/ ermäßigt 4.- Euro

 

Weitere Informationen zum Film: www.neuewut.de

8. Mai 2014, Donnerstag, 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77

Greenpeace und attac

TTIP kommt - Demokratie geht

Veranstaltung zum TTIP-Freihandelsabkommen

mit Alexis Passadakis von attac.

 

TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) ist ein geplantes Freihandelsabkommen zwischen den beiden größten Wirtschaftsräumen der Welt - den USA und der EU. TTIP will Handelshemmnisse abbauen. Damit sind aber nicht nur Zölle und technische Bestimmungen gemeint, sondern auch jahrzehntelang erkämpfte Verbraucherrechte.


Handelshemmnisse stören Industrie und Handel - schützen Verbraucher und Umwelt:

- Grundrechte, Arbeitsrechte und soziale Standards
- Verbraucher- und Gesundheitsschutz
- Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln, insbesondere bei Gentechnik
- Klima- und Umweltschutz
- EU-Emissionshandelssystem
- Kulturförderung
- Technische Sicherheitsvorgaben
- Zulassungsverfahren für Geräte, Chemikalien und Medikamente
- Haftungsrecht
- Finanz- und Bankenregulierungen

Was steht auf dem Spiel:

- Angriff auf die Lebensmittelsicherheit
- Zulassung und Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln
- Nutzung bzw. Schutz privater Daten
- Abschaffung des EU-Emissionshandelssystem
- Rücknahme von Kontrollen und Regulierungen für den Finanzsektor
- Rechtsstaat und Demokratie

 

 

"Kul.tour stoppt TTIP"

in Frankfurt

Attac protestierte mit Musik, Tanz und Theater

 

Vom 2. bis 24. Mai zog die Attac-Roadshow „Kul.tour stoppt TTIP“ durch in 17 Städte Deutschlands. Unterschiedlichste KünstlerInnen machten die BürgerInnen täglich in einer anderen Stadt mit ihren Auftritten kreativ auf das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen Europa und USA und seine drohenden Auswirkungen aufmerksam – mit Musik, Tanz, Theater, Akrobatik.

 

Kultour -3. Mai 2014, Frankfurt - Hauptwache
Kammeroper Frankfurt >Hören Christoph Sieber >Hören

 

 

Kultour - 3. Mai 2014, Frankfurt -Hauptwache
Freies Schauspiel Florian Cieslik -Petry Slam >Hören

 

Die Etappe in Frankfurt, am 3. Mai 2014 auf der

Hauptwache stellte auf die Folgen von TTIP

auf die vielfältigsten gesellschaftlichen Bereiche

folgendermaßen ab:

 

"Freihandelsabkommen TTIP:

Freiheit für die Konzerne,

Arschkarte für uns"

Kul.tour in Frankfurt:

In Frankfurt gab es einen MIX von Künstlerinnen und Künstlern u.a.

 

Christoph Sieber (Kabarettist)
Florian Cieslik, Poetry Slammer
Alex Nord, Rio-Reiser-Coverer
Frankfurter Beschwerdechor
Freies Schauspielensemble aus Frankfurt

Theater Willy Praml

Ensemble 9.November

Kammeroper Frankfurt


 

Informationen über TTIP gaben:
Sabine Leidig von den Linken
Michael Erhardt von der IG Metall
Joe Reinhartz von Greenpeace
Alexis Passadakis (Attac).

 

Kultour - 3. Mai 2014, Frankfurt - Hauptwache
Alexis Passadakis - Attac >Hören Joe Reinhartz - Greenpeace >Hören

Hier kommen noch MP3-Files zum Downloaden und Anhören!

 

Weitere INFOS zum Downloaden:

 

Flyer Freihandelsabkommen TTIP:

"Freiheit für die Konzerne -

Arschkarte für uns"

 

Vortrag Attac Frankfurt Ratschlag 26. 4. 2014

AG Weltwirtschaft & Finanzmärkte

Kontakt: Siegfried Müller-Maige mueller-maige@t-online.de

PPT-Folien: Das TTIP-Abkommen

 

Kultour - 3. Mai 2014, Frankfurt -Hauptwache
Küche Nord  

 

 

 

 

 

Frankfurter Ostermarsch 2014

die vom 18. bis zum 21. April 2014

stattfindenden Ostermärsche sollen ein Zeichen gegen die weitere Militarisierung der Innen- und Außenpolitik der Bundesregierung und Europas werden. Die Kriegsdrohungen gegen afrikanische Staaten signalisieren, dass Krieg immer mehr zum Mittel internationaler Politik wird. Auch in Frankfurt wollen wir demonstrativ deutlich machen, dass die beabsichtigte Ausweitung des Kriegsgeschehens und der deutschen Beteiligung daran, nicht unwidersprochen hingenommen wird. Die eindeutige Meinung der Mehrheit der Bevölkerung darf nicht durch eine kriegsbereite Parlamentsmehrheit ins Gegenteil gewendet werden.

 

Der Frankfurter Ostermarsch 2014 steht unter der Überschrift:

„Krieg löst keine Probleme - Die Waffen nieder – 2014 so aktuell wie 1914“

 

Der Beginn des Ostermarschabschlusses ist am Ostermontag, 21. April 2014 an folgenden Orten geplant:
10.30 Uhr Darmstadt (Fahrrad-Demonstration)
10:30 Uhr Rödelheim, Bahnhof - 11.30 Uhr Bockenheimer Depot
11:00 Uhr Offenbach, Stadthof (Rathaus)
11:30 Uhr Niederrad, Bruchfeldplatz
11:00 Uhr Bornheim, Gießener Str./Marbachweg (US-Generalkonsulat)

Von dort aus demonstrieren die Friedensinitiativen auf verschiedenen Routen zum Römerberg. Hier findet ab 13.00 Uhr die Antikriegskundgebung statt.

 

>>Der Ostermarsch-Flyer

Demo

Samstag, 22. März 2014: Auf nach Wiesbaden

"Energiewende retten"

Energiewende-DemoLiebe Freundinnen und Freunde von Wind und Sonne,

gemeinsam haben wir mit Demonstrationen und unzähligen Mahnwachen in ganz Deutschland, mit kilometerlangen Menschenketten und vielfältigen anderen Aktionen den Atomausstieg erstritten. Ohne unseren gemeinsamen Protest wäre trotz Fukushima kein einziger Atom-Meiler abgeschaltet worden.

 

Nun, drei Jahre nach dem Beginn der Fukushima-Katastrophe plant die neue Bundesregierung einen Frontalangriff auf die Energiewende, Verkehrsminister Ramsauer versteigt sich gar dazu eine Laufzeitverlängerung für AKW zu fordern (SPIEGEL, 16.3.2014).

Nach der Photovoltaik soll es jetzt der Windkraft an den Kragen gehen. Der Zubau der Erneuerbaren Energien droht mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen abgewürgt zu werden. Stattdessen setzt Schwarz-Rot auf Atom- und Kohlekraft – zum Beispiel mit neuen Subventionen, die verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet werden.

Damit haben sich RWE, Eon und Vattenfall so massiv durchgesetzt wie lange nicht mehr. Doch noch steht dies alles nur im Koalitionsvertrag und nicht im Gesetz. In den nächsten Monaten muss sich die Regierung mit den Bundesländern über ihre energiepolitischen Pläne einigen. Etliche stehen diesen kritisch gegenüber – jetzt müssen sie sich wehren.

Am 22. März gehen wir daher mit zehntausenden Menschen in sieben Landeshauptstädten auf die Straße. Gemeinsam fordern wir, dass Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, Kohle-Tagebaue stillgelegt, Gas nicht mittels Fracking gefördert und die Energiewende nicht ausgebremst wird.

 

Samstag, 22. März 2014: Auf nach Wiesbaden - Energiewende retten!

S-Bahn S1 Richtung Wiesbaden

13:12 Abfahrt Frankfurt Hbf

13:54 Ankunft Wiesbaden Hauptbahnhof

( 5 - er Karten möglich!)

Programm

14:00 Uhr Treffpunkt zur Demo ab Hauptbahnhof Wiesbaden

15:30 Uhr Kundgebung Schlossplatz Wiesbaden mit Musik und Abschaltaktion

16:30 Uhr Ende

 

Es ist wichtig, daß sichtbar wird, wie viele Menschen sich für die endgültige Abschaffung von Kohle und Atom und für die Erneuerbaren Energien engagieren.


Bitte unterzeichnet daher auch den Demo-Aufruf:

http://energiewende-demo.de/index.php?id=14&L=

Und ladet Freunde, Bekannte, Familie und Kollegen ein.

 

Das geht ganz einfach: https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/energiewende-demo/weitersagen.html

 

Wir freuen uns auf eine bunte, sonnige und kraftvolle Demonstration mit Euch allen!

8. März, Samstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Pupille Kino, Mertonstr. 26-28, Frankfurt am Main

A2-B-C von Ian Thomas Ash


Japan 2013, 70 Min., OmeU
Eintritt: 2,50 €
anschl. Diskussion mit dem Regisseur.

 

Kurz vor dem dritten Jahrestag der Erdbebenkatastrophe in Japan präsentiert das Japanische Filmfestival Nippon Connection am 8. März 2014 um 19 Uhr eine Filmvorführung des erschütternden Dokumentarfilms „A2-B-C“ von Ian Thomas Ash im Pupille Kino in Frankfurt am Main.

 

Der Film zeigt Kinder aus Fukushima, die unter den ersten Symptomen von Strahlenerkrankungen leiden. Regisseur Ian Thomas Ash ist anwesend und wird dem Publikum in einer anschließenden Diskussion Rede und Antwort stehen. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau organisiert.

Der Filmemacher Ian Thomas Ash hat sich eineinhalb Jahre nach der Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi in das Randgebiet der Sperrzone begeben. Trotz hoher Strahlungswerte waren die Anwohner dort in ihre angeblich dekontaminierten Häuser zurückgeschickt und Schulen wiedereröffnet worden. Infolge der Strahlenbelastung zeigen einige Kinder und Jugendliche inzwischen Symptome wie Nasenbluten, Hautausschläge und Schilddrüsenzysten des Typs A2 – einem Vorstadium zu Krebs.

Nach der Weltpremiere beim Nippon Connection Filmfestival 2013 und einer Tournee rund um die Welt kehrt der gebürtige Amerikaner Ian Thomas Ash nun mit seinem Dokumentarfilm „A2-B-C“ zurück nach Frankfurt. Der 2013 mit dem „Nippon Visions Award“ ausgezeichnete

Film zeigt die Situation der Menschen in Fukushima aus erster Hand. Er lässt die Bewohner zu Wort kommen und über ihre Ängste und Not sprechen. Denn drei Jahre nach der verheerenden Nuklearkatastrophe fragen sich Menschen in Japan wie auch hierzulande mehr denn je, was eigentlich wirklich in Fukushima geschieht und wie es den Bewohnern geht.

 

Ein weiterer Veranstaltungshinweis:
Am 12. März 2014 berichtet die japanische Journalistin Mako Oshidori über ihre aktuellen Recherchen im Fall der Tepco-Atomkatastrophe in Fukushima. Der Vortrag findet um 19 Uhr im Gemeindehaus in Westhausen statt.

 

21. Februar 2014, Freitag, 19.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77

Whistleblower-Netzwerk e.V., DokZentrum ansTageslicht.de
DGB-Stadtverband Frankfurt am Main

Diskussionsveranstaltung
Banken außer Kontrolle?

Warum Whistleblower für Justiz und Verwaltung ein unverzichtbares Frühwarnsystem sind.

 

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

 

Spätestens seit der Finanzkrise sind Banken in den öffentlichen Fokus geraten. Und ihre Praktiken. Jetzt müssen Staat bzw. die Bürger dafür zahlen. Banken sind aber nicht nur für den Beinahe-Zusammenbruch des Geldsystems verantwortlich. Sie sind auch smarte Helfer für Steuerhinterzieher: für solche, die alle Vorteile mitnehmen, aber nicht in die ‚Gemeinschaftskasse’ einzahlen wollen. Ein paradoxes Phänomen.

Whistleblower, also Menschen, die rechtzeitig Alarm schlagen, könn(t)en vieles verhindern. Warum werden sie stattdessen gemobbt, gekündigt und verfolgt? Und vom Staat, der Öffentlichkeit und den Medien im Stich gelassen?

 

Auf dem Podium:
Rudolf Elmer, ehem. Bankhaus Julius Bär, Zürich / Cayman Islands
Als Anfang 2008 Unterlagen der Julius Bär Bank Filiale auf den Cayman Inseln bei WikiLeaks auftauchen gerät Rudolf Elmer erstmals in Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Die Bank untersagt WikiLeaks die Veröffentlichung und es kommt zum Streisand-Effekt. Elmer wird später in der Schweiz wegen Verstoß gegen das Schweizer Bankgeheimnis strafrechtlich verurteilt und dann erneut angeklagt weil er im Januar 2011 in einer Pressekonferenz in London Julian Assange CDs überreichte. Elmer berichtet über die Reaktionen, die er seit seinem Whistleblowing erfahren hat und informiert über die Organisation der internationalen Steuerhinterziehung und Geldwäsche.

Seine Homepage ist: http://www.swisswhistleblower.com/

 

Andrea Fuchs, ehem. Wertpapierhändlerin der DZ Bank, Frankfurt/M.
Seit ihrem Whistleblowing 1997 hat sie 20 Kündigungen erhalten. 18 Kündigungen konnte sie vor Gericht schon zu Fall bringen. Aktuell kämpft sie gegen Kündigung Nr. 19 und das diese bestätigende Urteil des LAG Frankfurt. Mehr in unserer Ausstellung und in der ausführlichen Dokumentation im dokZentrum ansTageslicht.de


Dr. Wilhelm Schlötterer, ehem. Ministerialrat der Bayer. Finanzverwaltung
Wer es wagte Strauß und Konsorten auf die Einhaltung des Rechts anzusprechen hatte in der bayerischen Finanzverwaltung keinen leichten Stand. Aber Wilhelm Schlötterer blieb standhaft und ist es bis heute, als Buchautor und als einer derjenigen, denen Gusl Mollath maßgeblich seine Freiheit verdankt. Auch seine Geschichte ist in Ausstellung und beim dokZentrum nachgezeichnet und dokumentiert.


Frank Wehrheim, ehem. Steuerfahnder Finanzamt Frankfurt/M
Setzte sich als Vertrauensmann der Schwerbehinderten für jene Frankfurter Steuerfahnder ein, die, nach ihrem Whistleblowing gemobbt und abgestraft wurden. Wie diese wollte auch er die Zerschlagung des erfolgreichen Bankenteams verhindern und störte die Kreise von Landesregierung und Banken. Die Quittung bekam auch Wehrheim: er geriet selbst auf die Abschussliste. All dies ist im DokZentrum dokumentiert und in unserem Ausstellungsportait. zusammengefasst.

 

Moderation:
Prof. Dr. Johannes Ludwig, DokZentrum ansTageslicht.de an der HAW, Hamburg

 

Unterstützer:
Attac-Frankfurt a.M.
BCC
Ordensleute für den Frieden
Tax-Justice-Network
Transparency International Regionalgruppe Rhein-Main

 

Mehr:

http://www.whistleblower-net.de/whistleblowing/fall-beispiele-fur-whistleblowing/banken-auser-kontrolle/

 

 

10. Februar 2014, Montag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Konferenzraum 411, Campus Westend der Johann-Wolfgang-Goethe Universität (IG-Farben Haus)

Attac-Frankfurt, Arbeitsgruppe Weltwirtschaft und Finanzmärkte lädt ein

zu Vortrag und Diskussion mit

 

Professor Dr. Max Otte, Universität Graz

 

Thema:

Finanzkapitalismus oder schon sanfter Neofaschismus?

 

Professor Otte ist mit seinem Buch „Der Crash kommt“, Berlin 2006, als „Crash-Prophet“ der deutschen Öffentlichkeit bekannt geworden.
Die Finanzkrise 2007/2008 hat seine wissenschaftlichen Analysen vollumfänglich bestätigt.
Seit dieser Zeit ist er als kompetenter Kommentator und konsequenter Analytiker des Geschehens auf den Finanzmärkten auch in den Medien gefragt.
Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Universitätsprofessor ist er ein erfolgreicher Fondsberater – mithin Insider, der auf dem Finanzmarkt aktiv arbeitet.
Angesichts des Versagens „der Politik“ vor der Re-Regulierung der entfesselten Finanzmärkte sieht er – wie auch attac – die Demokratie massiv bedroht.
Nach seiner Analyse ruinieren Banken, Finanzdienstleister und Milliardäre skrupellos unsere Währung und ganze Staaten, um ihren Profit zu maximieren. Die Politiker unternehmen nichts, um diesem Spiel Einhalt zu gebieten.
Er fordert für Deutschland und Europa eine neue Finanzmarktordnung mit Regeln, an die sich jeder halten muss, und die nicht nur dem Großkapital nutzt, sondern uns allen.


Wir freuen uns auf Professor Max Otte und eine engagierte Diskussion mit ihm.

 

Hans Möller

für die Arbeitgruppe Weltwirtschaft und Finanzmärkte, attac-Frankfurt

 
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