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"Sand im Getriebe"

(SIG) ist die deutschsprachige Ausgabe des elektronischen Rundbriefs der internationalen Attac-Bewegung.

 

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Die unipolare Weltordnung ist vorbei
Ukraine - P. Mishra - Spanien Marsch der Würde - Mai Aktionstage - Griechenland: Gesundheitswesen - TTIP

 

attac-weblog

TTIP

worum-geht-es?

>http://blog.attac.de/ttip-worum-geht-es/

 

 

Attac startet Initiative

"10.000 Kommunen TTIP-frei"

Freihandelsabkommen erhöht Privatisierungsdruck in Städten und Gemeinden

 

Pressemitteilung
Attac Deutschland
Frankfurt am Main, 11. September 2014


"10.000 Kommunen TTIP-frei". Unter diesem Motto will das
globalisierungskritische Netzwerk Attac Bürgerinnen und Bürger dabei
unterstützen, sich für die kommunale Selbstverwaltung und gegen das
geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) stark zu
machen.

 

"Ob beim Theater, der Volkshochschule, der Jugendhilfe, der
Wasserversorgung oder bei den Sparkassen – TTIP hätte weitreichende
Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden und gefährdet die kommunale
Selbstverwaltung", sagte Thomas Eberhard-Köster vom bundesweiten
Attac-Koordinierungskreis. "Der Privatisierungsdruck droht massiv
zunehmen."

 

Das Abkommen hätte Einfluss darauf, welche Dienstleistungen Kommunen
weiter selbst erbringen dürfen und welche sie in einem internationalen
Wettbewerbsverfahren ausschreiben müssen. So hat die EU in ihrem
Verhandlungsmandat für TTIP festgelegt, dass nur wenige öffentliche
Dienstleistungen wie Justiz, Polizei oder der Strafvollzug von einer
Liberalisierung ausgenommen werden sollen, nicht aber Bildung, Kultur,
Wasser und Abwasser. Gerade die Privatisierung der Wasserversorgung
könnte so durch die Hintertür erzwungen werden, warnte Attac. Auch die
Investitionsschutzregelungen des TTIP würden die Entscheidungsfreiheit
der Kommunen weiter einschränken, da diese – etwa im Fall von
Umweltauflagen – Schadensersatzansprüche von Konzernen
befürchten müssten.

 

Norbert Baumgarten von der TTIP-Kampagne von Attac:

"Man kann nicht dieganze Welt als angewandte Betriebswirtschaft betrachten. Es gibt Dinge, die so grundlegend sind, dass sie weit mehr als eine Ware sind. Dazu gehört die kommunale Daseinsvorsorge mit sauberem Trinkwasser, mit Kindergärten, Schulen, mit Nahverkehr und Kulturangeboten."

 

Ähnlich negativ wie TTIP würden sich Attac zufolge CETA, das bereits
verhandelte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada, sowie das
geplante plurilaterale Dienstleistungsabkommen TiSA auswirken.


+ Städtetag und viele Kommunen waren bereits vor TTIP

Verschiedene kommunale Spitzenverbände – darunter der Deutsche Städtetag
– warnen bereits vor TTIP und den anderen Abkommen. Auch etliche
kommunale Gremien haben kritische Stellungnahmen verabschiedet, darunter
Bremen, Erkrath, Fürth, der Kreis Groß-Gerau, Marburg, Kassel, der
Main-Kinzig-Kreis, der Oder-Spree-Kreis, Oldenburg, Potsdam und der
Landkreis Roth. Lokale Attac-Gruppen sind in vielen weiteren Kommunen
aktiv, um dort ebenfalls eine Auseinandersetzung mit TTIP anzuregen.
Vorbild für die Kampagne "10.000 Kommunen TTIP-frei" ist Frankreich, wo
sich bereits zahlreiche Kommunen und Regionen gegen das Abkommen
positioniert haben.

Auf der Webseite www.attac.de/TTIP-in-Kommunen veröffentlicht Attac
kritische Stellungnahmen von kommunalen Gremien zu TTIP. Das Netzwerk
bittet darum, entsprechende Beschlüsse an die E-Mailadresse
ttip@attac.de zu senden.

 

Weitere Informationen:

* Attac-Webseite mit Übersicht über TTIP-kritische Kommunen und Links zu
deren Stellungnahmen:
www.attac.de/TTIP-in-Kommunen

* Stellungnahme des Deutschen Städtetags:
www.staedtetag.de/fachinformationen/wirtschaft/068853/

* Pressemitteilung des Bayerischen Städtetags:
http://t1p.de/Pressemitteilung-Bayerischer-Staedtetag


Für Rückfragen und Interviews:

* Thomas Eberhardt-Köster, Attac-Koordinierungskreis,
Tel. 0152 0291 1257

* Norbert Baumgarten, Attac- Initiative "10.000 Kommunen TTIP-frei",
Tel. 0160 6657 010

------------------------------------------------
Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
------------------------------------------------
Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069 900 281-42; 0151 6141 0268
Mail: presse@attac.de, Fax: 069 900 281-99
------------------------------------------------

 

Weitere Informationen:

Aufruf für den europaweiten TTIP-Aktionstag am 11.10.:
http://kurzlink.de/Aufruf_Aktionstag

(http://www.attac.de/kampagnen/freihandelsfalle-ttip/aktionen/aktionstag-1110)

 

Attac-Kampagne TTIP in die Tonne:
www.attac.de/ttip

 

Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP eingereicht:
http://kurzlink.de/attac.de/EBI

 

(http://www.attac.de/startseite/detailansicht/news/europaeische-buergerinitiative-gegen-ttip-und-ceta-gestartet/?no_cache=1&cHash=aa6f8079792684d35539c8c973cf47ac)

 

"Kul.tour stoppt TTIP"

in Frankfurt

Attac protestierte mit Musik, Tanz und Theater

 

Vom 2. bis 24. Mai zog die Attac-Roadshow „Kul.tour stoppt TTIP“ durch in 17 Städte Deutschlands. Unterschiedlichste KünstlerInnen machten die BürgerInnen täglich in einer anderen Stadt mit ihren Auftritten kreativ auf das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen Europa und USA und seine drohenden Auswirkungen aufmerksam – mit Musik, Tanz, Theater, Akrobatik.

 

Kultour -3. Mai 2014, Frankfurt - Hauptwache
Kammeroper Frankfurt >Hören Christoph Sieber >Hören

 

 

Kultour - 3. Mai 2014, Frankfurt -Hauptwache
Freies Schauspiel Florian Cieslik -Petry Slam >Hören

Die Etappe in Frankfurt, am 3. Mai 2014 auf der

Hauptwache stellte auf die Folgen von TTIP

auf die vielfältigsten gesellschaftlichen Bereiche

folgendermaßen ab:

 

"Freihandelsabkommen TTIP:

Freiheit für die Konzerne,

Arschkarte für uns"

Kul.tour in Frankfurt:

In Frankfurt gab es einen MIX von Künstlerinnen und Künstlern u.a.

 

Christoph Sieber (Kabarettist)
Florian Cieslik, Poetry Slammer
Alex Nord, Rio-Reiser-Coverer
Frankfurter Beschwerdechor
Freies Schauspielensemble aus Frankfurt

Theater Willy Praml

Ensemble 9.November

Kammeroper Frankfurt


 

Informationen über TTIP gaben:
Sabine Leidig von den Linken
Michael Erhardt von der IG Metall
Joe Reinhartz von Greenpeace
Alexis Passadakis (Attac).

 

Kultour - 3. Mai 2014, Frankfurt - Hauptwache
Alexis Passadakis - Attac >Hören Joe Reinhartz - Greenpeace >Hören

Hier kommen noch MP3-Files zum Downloaden und Anhören!

 

Weitere INFOS zum Downloaden:

 

Flyer Freihandelsabkommen TTIP:

"Freiheit für die Konzerne -

Arschkarte für uns"

 

Vortrag Attac Frankfurt Ratschlag 26. 4. 2014

AG Weltwirtschaft & Finanzmärkte

Kontakt: Siegfried Müller-Maige mueller-maige@t-online.de

PPT-Folien: Das TTIP-Abkommen

 

Kultour -3. Mai 2014, Frankfurt -Hauptwache
Ensemble 9. Nov Theater Willy Praml >Hören

 

TTIP:

EU-weites zivilgesellschaftliches Bündnis lehnt Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA ab (Mehr als 120 Organisationen)

Pressemitteilung Brüssel/Frankfurt am Main/Hamm,

21. Mai 2014


Eine breite europäische Koalition aus mehr als 120 zivilgesellschaftlichen Organisationen hat heute in einer gemeinsamen Erklärung einen grundlegenden Kurswechsel in den Verhandlungen um das
geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP / im
englischsprachigen Raum: TAFTA) gefordert ( http://kurzlink.de/Erklaerung_TTIP).

 

Anlass für die Erklärung ist die derzeit laufende fünfte TTIP-Verhandlungsrunde in Arlington/USA (bis 23. Mai).

Die unterzeichnenden Umweltverbände, sozialen Bewegungen, Verbraucherrechtsgruppen, Demokratie fördernden Organisationen und Gewerkschaften wenden sich gegen die Konzernagenda des geplanten Abkommens.

 

TTIP würde Sozial- und Arbeitsstandards, die Lebensmittelsicherheit,
digitale Rechte und den Umweltschutz betreffen. Die Erklärung kritisiert
sowohl zentrale Inhalte des geplanten Abkommens als auch den
Verhandlungsprozess. Die unterzeichnenden Organisationen lehnen
Folgendes ab:

 

- den Mangel an Transparenz und demokratischem Prozess in den
TTIP-Verhandlungen

- die Absenkung von Standards durch die Vereinbarung

- die Investorenschutz-Bestimmungen, die es ausländischen Unternehmen
erlauben, Regierungen der Mitgliedstaaten und die EU zu verklagen

- die geplante antidemokratische Governance-Struktur in Gestalt eines
Regulierungsrat für die laufende "Harmonisierung" der Vorschriften und
Verfahren

 

"Bei TTIP geht es in erster Linie darum, die Rechte von Unternehmen
weiter zu stärken und ihnen Vorrang einzuräumen vor den Rechten der
Menschen und einer demokratischen Kontrolle. Das Abkommen hätte negative Auswirkungen auf viele verschiedene gesellschaftliche Bereiche. Die Stärke unseres EU-weiten Bündnisses ist es, unsere verschiedenen Kämpfe miteinander zu verknüpfen, so dass das große Bild sichtbar wird"
, sagte Johannes Lauterbach von Attac Deutschland.

 

TTIP wird verhandelt zwischen der Europäischen Kommission im Namen der
EU-Mitgliedstaaten und der US-Regierung. Da die Warenzölle zwischen den
EU und den USA bereits niedrig sind, liegt der Schwerpunkt der
Verhandlungen darauf, Normen und Vorschriften abzusenken, sowie
Genehmigungsverfahren zu vereinfachen, die die Gesundheit und Sicherheit
schützen sollen – von den TTIP-Befürwortern aber als "Handelshemmnisse"
bezeichnet werden.

 

Das vorgeschlagene Sonderklagerecht für Investoren
(Investor-State Dispute Settlement /ISDS) stellt nach Ansicht des
zivilgesellschaftlichen Bündnisses eine besondere Bedrohung für die
Demokratie dar.

 

"Es ist das klare Ziel, bestehende Regelungen zum Vorteil der großen
Unternehmen zu verändern. Die Mehrheit der Landwirte wird
Einkommensverluste verzeichnen, und noch mehr Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben werden. Die Verbraucher werden nicht mehr in der Lage sein, sich gegen einen reduzierten Schutz, gegen Hormon-Rindfleisch und gentechnisch veränderte Lebensmitteln auf ihren Tellern zu wehren"
, sagte Geneviève Savigny von der europäischen Kleinbauern-Bewegung "European Coordination Via Campesina" ( ECVC ) hinzu.

 

"Einen gemeinsamen transatlantischen Markt zu schaffen, ist Kern der
großen Liberalisierungsagenda der europäischen und der US-Wirtschaft.
Durch TTIP würden die Fehler des Vertrags von Rom wiederholt: Die EU
enthüllt sich selbst als eine Maschine, die die Arbeiter ihrer
Mitgliedsstaaten in Konkurrenz zueinander setzt und ist dabei die
treibende Kraft für Sozialdumping"
, ergänzte Wolf Jäcklein von der
französischen Gewerkschaft CGT.

 

"Während sich andere Länder von so genannten Investorenschutzprogrammen wieder befreien, versucht die konzerngesteuerte EU-Kommission, uns dauerhaft daran zu binden.

Die Breite des Widerstandes gegen diese Konzernsonderklagerechte - von nicht-staatlichen Organisationen über Umwelt- und Verbraucherverbände bis zu Gewerkschaften und Regierungen - zeigt, dass diese Sonderrechte nicht akzeptabel ist", sagte Linda Kaucher von der britischen Organisation StopTTIP UK.

 

Das Bündnis fordert ein komplettes Umdenken in den
Vertragsverhandlungen:

Die Bürger und die Umwelt müssen in einem transparenten und demokratischen Prozess an erste Stelle gestellt werden. Das Abkommen darf weder ein Sonderklagerecht für Investoren oder einen Regulierungsrat enthalten, noch dürfen Standards abgesenkt oder öffentliche Dienstleistungen privatisiert werden. Ökologisch nachhaltige
landwirtschaftliche Praktiken müssen gefördert werden und die politische
Macht muss in öffentlicher Hand bleiben.

 

"Wir lehnen TTIP und die Idee, eine weitere Liberalisierung sei gut für
die Umwelt oder die Wirtschaft, von ganzem Herzen ab. Europa braucht
stärkere soziale Sicherungsnetze, mehr öffentliches Eigentum, höhere
Standards, stärkere Menschen-und Tierrechte und einen erhöhten
Umweltschutz"
, sagte Joe Mobbs vom französischen Bürger-Kollektiv Les
Engraineurs.

 

Die Veröffentlichung der gemeinsamen Erklärung am 21. Mai fällt zusammen
mit der fünften Runde der TTIP-Verhandlungen und einem Aktionstag bei
Washington DC, in Arlington, Virginia, wo die Verhandlungen stattfinden.
Das Bündnis bringt seine Solidarität mit den amerikanischen Kollegen zum
Ausdruck, die gegen das Freihandelsabkommen protestieren.

Das europäische Bündnis hat bereits eine enge Beziehung zu den
zivilgesellschaftlichen Gruppen in den USA. Für die kommenden Monate
sind gemeinsame Aktivitäten geplant.

 

Die gemeinsame Erklärung zum Herunterladen:

>>statement_of_european_civil_society_groups_final_dt.pdf

 

Weitere Informationen:

www.bilaterals.org/?menschen-umwelt-und-demokratie-vor&lang=en


TTIP-/TAFTA-Rallye in Arlington/USA am 21. Mai:
http://bit.ly/taftarally


...

Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
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Tel.: 069 900 281-42; 0151 6141 0268
Mail: presse@attac.de, Fax: 069 900 281-99

 

Kultour - 3. Mai 2014, Frankfurt -Hauptwache
Küche Nord  

 

 

 

 

Termine 2014 Frankfurt Zurück

 

So. 07. September um 11.30 Uhr (Preview)
Do. 18. bis Di. 23. September jeweils 18.00 Uhr

Frankfurt, Adlerflychtstr.6 Hhs ,Tel.069/ 5970845

MAL SEH'N KINO
www.Malsehnkino.de

 

EVERYDAY REBELLION (OmU)

 

Von Arman T. Riahi und Arash T. Riahi, Deutschland / Österreich / Schweiz 2013, 118 Min.

Am So. 07.09. in Anwesenheit von Arash Riahi.

Anschließendes Gespräch mit Jakob Hoffmann (Jury der Evangelischen Filmarbeit)

...

"Occupy, ukrainische Oben-Ohne-Aktivistinnen, spanische Indignados oder der Arabische Frühling: Ziviler Ungehorsam kann noch so unterschiedliche Gründe haben, sie alle verbindet trotzdem dieselben grundlegenden Ideen und Ideale von Selbstbestimmung. In ihrer mit dem "Cinema for Peace Award 2014" prämierten Dokumentation behandeln die Riahi-Brüder, Arash und Arman, unterschiedliche Formen gewaltfreien Protests auf der ganzen Welt. Die Filmemacher beleuchten nicht nur die jeweiligen Triebkräfte der Bewegungen, sondern suchen auch nach Schnittpunkten zwischen diesen friedlichen Rebellionen. Die gewaltfreien Veränderungsbemühungen werden alle durch menschliche Kreativität und das Verlangen nach Neugestaltung angetrieben. Dadurch haben die Methoden große Ähnlichkeit miteinander und inspirieren sich sogar gegenseitig."

 

http://wfilm.de/program.php?sid=19bb00bf50b5e258171199e56e9be9ae&slid=de&id=324

 

 

Neue AG bei attac Frankfurt

 

Es gibt eine neue AG:

AG Gemeinwohl-Ökonomie

 

Die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie

 

Es ist Ausdruck von Freiheit, dass wir Menschen die Welt, in der wir leben, mitgestalten.
Die gegenwärtigen ökologischen, sozialen und ökonomischen Krisen fordern mutige und entschlossene Visionen und Menschen, die sich an der Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft beteiligen. Die Bewegung für eine Gemeinwohl-Ökonomie versteht sich in diesem Sinne als Impulsgeber und

 

Initiator für weitreichende Veränderungen:

 

> Inhalte der Gemeinwohl-Ökonomie: Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft
> Vision und Mission der Gemeinwohl-Ökonomie
> Geschichte: Ein Bottom-Up-Prozess zum Mitmachen
> Literatur zur Gemeinwohl-Ökonomie
> Ähnliche Ansätze


Die Gemeinwohl-Ökonomie ist kein abstraktes Fernziel, sondern versteht sich als ein heute beginnender, partizipativer Prozess.


Die von Organisationen, PolitikerInnen, Privatpersonen und Unternehmen mitgetragene Initiative der Gemeinwohl-Ökonomie startete im Oktober 2010. Seither ist die Bewegung stetig angewachsen. Über 50 Pionierunternehmen erstellten 2011 erstmals freiwillig die „Gemeinwohl-Bilanz“, 2012 waren es bereits mehr als 100. In über 50 regionalen ”Energiefeldern” wird das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie vertieft, verbreitet und weiterentwickelt. So kann aus einer ergebnisoffenen Bewegung ein lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung werden. Dabei werden Synergien mit ähnlichen Ansätzen angestrebt.

 

Nähere Infos hier: gemeinwohl-oekonomie.org


Attac Frankfurt hat eine AG hierzu gegründet.

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, wendet sich an Dirk Friedrichs - dirk.friedrichs@attac.de

 

 

Rückblick 2014 Zurück

30. August 2014, Samstag, 12.00 Uhr

Frankfurt, Hauptbahnhof (Kaisersack) Zwischenkundgebung 13.00 Uhr Hauptwache (Katharinenkirche) Abschlusskundgebung um 14.30 Uhr auf dem Römerberg

Friedens-und Zukunftswerkstatt:

Demo und Kundgebung

Für Frieden, Abrüstung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit

 

Krieg und Militär lösen keine Probleme
Kriege kommen nicht über uns. Kriege werden vorbereitet und gemacht.

Das war so vor 100 Jahren beim Ersten Weltkrieg. Und vor 75 Jahren beim Zweiten Weltkrieg. Beide Kriege waren vom Griff Deutschlands nach der Weltmacht getrieben. Die Lehre „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ ist wieder aktuell: Denn es gibt wieder Kriege und Faschismus.


Für die heute Verantwortlichen werden Militär und Krieg wieder

zunehmend zum Mittel der Politik. Die Bundeswehr wird seit Jahren für internationale Kriegsführungsfähigkeit und für weltweite militärische

Intervention umgerüstet. Die aktuelle weltweite Kriegslandschaft von Mali über Sudan und Zentralafrika, dem Horn von Afrika, Libyen, Naher Osten, Gaza, Syrien, dem Irak, der Ukraine und Afghanistan zeigt die Sinnlosigkeit

militärischer Intervention.

 

Nirgendwo haben Kriegseinsätze zu mehr Frieden, Demokratie oder Stabilität geführt, sondern nur soziale Verwüstungen angerichtet.


Eine gesicherte Zukunft erfordert eine nachhaltige Politik für Frieden, gegen Terror und Perspektivlosigkeit. Friedenspolitik beginnt mit der Einsicht, dass Frieden ohne soziale Gerechtigkeit nicht zu haben ist. Demokratische Teilhabe, Bildung, gute Arbeit und soziale Sicherheit haben großen Einfluss darauf, politische und gesellschaftliche Konflikte erst gar nicht entstehen zu lassen. Menschen, die vor Krieg, Bürgerkrieg oder Verfolgung fliehen, müssen in Deutschland Aufnahme und Unterstützung finden.

 

Wir stehen für klare politische Alternativen, die wir von den Verantwortlichen einfordern: Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr und Abzug aus allen Kriegsgebieten, strikte Bindung deutscher Außenpolitik an das Völkerrecht, Absage an weitere Aufrüstungsmaßnahmen der Bundeswehr, der NATO und

der EU. Deshalb sagen wir: Nein zur NATO. Weg mit den Kampfdrohnen und

den Atomwaffen aus Büchel sowie ein Verbot von Rüstungsexporten. Statt Rüstung Rüstungs-konversion – Arbeit schaffen, ohne Waffen. Keine Bundeswehr an Schulen, Hochschulen und Job-Centren.


Militärschläge als Vergeltung sind das falsche Mittel. Sie treffen – wie die aktuellen Kriege zeigen – unweigerlich viele Unschuldige und werden

noch mehr Tod, Leid, Zerstörung aber auch Hass und neue Gewalt zur Folge haben.


Der Antikriegstag verpflichtet auch zum Widerstand gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Die nicht aufgeklärten Terrorakte der NSU mahnen zur
Wachsamkeit.


Für Frieden, Abrüstung, Demokratie und
soziale Gerechtigkeit


Wir demonstrieren am Samstag, 30. August 2014,
um 12.00 Uhr Hauptbahnhof (Kaisersack)
Zwischenkundgebung 13.00 Uhr Hauptwache (Katharinenkirche)
Abschlusskundgebung um 14.30 Uhr auf dem Römerberg

Weitere Aktionen sind für den 4. Oktober 2014 (weltweiter Aktionstag gegen Drohnen) und
gegen die Militärmesse AIRTEC in Frankfurt vom 28.- 30. Oktober 2014 geplant.
Sonderkonto Frieden und Zukunft, 
Frankfurter Sparkasse (BLZ 50050201) Konto 200081390  
V.i.S.d.P: Willi van Ooyen, Friedens-und Zukunftswerkstatt e. V., 

W.-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt am Main, Tel.: 069/24249950,

Fax: 069/24249951, Email: Frieden-und-Zukunft@t-online.de 

 

26. August 2014, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

(U/S-Bahn Hauptwache)

Auf dem jour-fixe treffen sich attac-Mitglieder und attac-Interessierte und diskutieren aktuelle politische Themen.

 

Thema:
Serge Latouche, Décoissance als Projekt der politischen Linken

 

 

24. Juni 2014, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Eine Veranstaltung von Haus am Dom und Leserinitiative Publik-Forum

Vorführung des Films

„Too BIG to tell – Recherchen in der Finanzwelt“

und Diskussion mit der Regisseurin Johanna Tschautscher und Charlotte Geiger (Finance Watch)

 

Haus am Dom zeigt „Too BIG to Tell“

Film und Gespräch über Banken, Schulden und alternative Geldsysteme – mit hessischer Beteiligung

Droht wieder ein Crash? Führen die Schulden in einen neuen Krieg? Wie wichtig ist Geld für uns und die Wirtschaft wirklich? Solchen Fragen geht die österreichische Regisseurin Johanna Tschautscher in ihrem Film nach, um die Finanzwelt verstehen zu lernen. Dazu nimmt sie die Zuschauer mit zu zahlreichen Gesprächen mit Expertinnen und Experten, die die Finanzwelt erklären. Dazu zählen die inzwischen verstorbene Systemkritikerin Margrit Kennedy, der Club Of Rome Ökonom Graeme Maxton, der grüne Europaparlamentarier Sven Giegold und viele andere. Für einige Passagen reiste sie eigens nach Frankfurt, um den prominenten Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf über seinen Schuldenstreik und den Wirtschaftswissenschaftler Wolfgang Kessler, Chefredakteur von Publik-Forum in Oberursel, über die Ursachen der Finanzkrise zu befragen. Am Ende des Films verzweifelt Johanna Tschautscher fast an den komplexen Zusammenhängen. Doch dem Zuschauer ist vieles klarer als je zuvor.

Für die vielen Fragen, die dennoch bleiben, gibt es nach dem Film ein Gespräch mit Charlotte Geiger von der Gegenlobby Finance Watch, mit dem Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf und mit der Regisseurin Johanna Tschautscher selbst.

 

Die Moderation hat Wolfgang Kessler.

Dr. Katja Strobel

Leserinitiative Publik-Forum e. V.

Postfach 2010

61410 Oberursel

Tel. +49 6171 7003-67

ks@publik-forum.de

http://www.publik-forum.de/lip

https://www.facebook.com/Leserinitiative

 

19. Mai 2014, Montag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Veranstalter: attac Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Linken Forum

 

TTIP - Gefahr für unsere Demokratie?
Das derzeit verhandelte Transatlantische Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) - TTIP zwischen der EU und den USA steht im Mittelpunkt vielfältiger Diskussionen und wird gravierende Auswirkungen nicht nur auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit, sondern auch auf unser demokratisches Gemeinwesen haben.
Wie sehen das unsere Politiker und Politikerinnen im Europaparlament?


Darüber möchten wir gern mit Vertreterinnen und Vertretern von CDU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und FDP diskutieren.

 

14. Mai 2014, Mittwoch, 19.00 Uhr

Frankfurt, KOZ - Studierendenhaus - Mertonstrasse 26-28

Veranstalter: Offenes Haus der Kulturen e.V.

Eintritt als Spende

PROSECHOS


mit Jannis Karis (Bouzouki/Gesang), Ibrahim Ardic (Nay),

Ahmed Hattach (Percussion), Rene Orfanides (Gitarre)

 

Konzert zur Unterstützung des Sozialzentrums MKP (Monada Kinoniki Merimnas) der Gemeinde Neo Petritsi in Nordgriechenland

 

In Griechenland brechen seit der Finanzkrise die sozialen und medizinischen Systeme zusammen. Die rigiden Sparmaßnahmen, die die Troika dem griechischen Staat verordnet, führen vor allem bei der ärmeren Bevölkerung dazu, dass Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria sowie die Säuglingssterblichkeit, Depressionen und Suizide zuneh-men.

 

Die Konzerteinnahmen und weitere Spenden werden das Projekt Familienhilfe der Gemeinde Neo Petritsi mit 5.700 Einwohnern unterstützen, das notleidenden Familien und alleinstehenden kranken älteren Bürgerinnen und Bürgern hilft.

 

Das Konzert soll ein Fest mit Musik, Essen und Getränken werden. Prosechos’ Salto oriental schlägt musikalisch Brü-cken zu den Kulturen des östlichen Mittelmeerraums, zwischen Türken, Griechen und Arabern. Der Rembetiko, die in der griechischen Militärdiktatur 1967-1974 verbotene Musik der Dreißiger Jahre, erlebt hier seine Auferstehung. Prosechos erkundet die Ursprünge und wirklichen Traditionen seiner Heimat.

 

In die Veranstaltung führt Dr. Nadja Rakowitz mit ihrem Beitrag in die aktuelle politische, soziale und medizinische Situation zu Griechenland ein.

 

Veranstalter: Offenes Haus der Kulturen e.V.

Spenden für das Sozialzentrum Petritsi sind erwünscht: Offenes Haus der Kulturen e.V , Frankfurter Sparkasse 1822, BLZ 50050201, Ktnr.: 0200488791 Stichwort Petritsi


Unterstützer: AStA, KOZ, GEW Frankfurt, DGB Bildungswerk Hessen e.V., Verband demokratischer Ärzte und Ärz-tinnen, Griechische Gemeinde Frankfurt und Umgebung e.V, Kulturforum Frankfurt e.V. und Restaurant Nibelungenschänke

 

www.studierendenhaus-fuer-alle.de

offenes-haus@studierendenhaus-fuer-alle.de

12. Mai 2014, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Haus am Dom, Domplatz 4

attac unterstützt diese Veranstaltung

Film:

Count-Down am Xingu IV Dokumentarfilm von Martin Keßler


mit anschließender Diskussion in Anwesenheit des Filmemachers.

 

Januar 2014.

Brasilianisches Amazonasgebiet, Provinzhauptstadt Altamira. Mit Motorsägen werden die ersten Holzhäusern „gefällt“ - wie morsche Bäume. Denn die Umsiedlung von fast 40 000 Menschen hat begonnen - am Fluss Xingu.

 

Hier entsteht der drittgrößte Staudamm der Welt –

Belo Monte: Strom für den „wirtschaftlichen Aufstieg Brasiliens“. So die offizielle Version. Doch hinter den Kulissen geht es um riesige Gewinne für Baufirmen, Politiker und internationale Konzerne. Dafür werden über 600 qkm Urwald gerodet, Indigene, Flussbauern und Bewohner der Stadt Altamira „zwangsumgesiedelt“.


Juisa und ihrer Familie hat man rund 10 000,- € Entschädigung geboten. Dafür können sie nicht mal ein Grundstück kaufen, geschweige denn ein Haus. Daher werden sie wohl in eine der riesigen Siedlungen ziehen, die der Kraftwerksbetreiber Norte Energia zur Zeit aus dem Boden stampft. Beton – statt Holzhäuser. Schnellbauverfahren. So spart man Zeit und Geld. Auf Kosten der Zwangsumgesiedelten. Denn viele der Betonhäuser haben schon jetzt Risse. „Der Beton wird gestreckt – um einen Zusatzgewinn zu machen“, erfahren wir von einem Insider. „Korruption und Baumafia – wie bei den Stadien für die Fußballweltmeisterschaft“, fügt er hinzu.

 

Rio de Janeiro.

Ein als Batman verkleideter Demonstrant schreit uns die gleiche Botschaft ins Mikrophon: „Brasilien - das ist Chaos. Bei Gesundheit, Erziehung und auf dem Bau. Hier bestimmt die Baumafia – Hand in Hand mit der Politik !“.

 

Gegen das schmutzige Geschäft mit der Fußball – WM haben im letzten Jahr Millionen Brasilianer demonstriert. Und schon jetzt rüstet sich die brasilianische Regierung mit Sondertribunalen und einem möglichen Einsatz der Armee gegen weitere Massenproteste bei der WM.

 

„An Großprojekten wie Belo Monte verdient immer eine Oligarchie“, sagt uns Dom Erwin Kräutler, der katholische Bischof von Altamira. Und er fügt hinzu: „Es macht viel mehr Sinn, in Wind- und Solarenergie zu investieren, statt hier den Urwald platt zu machen“. Seit Jahren kämpfen er und das Bürgerbündnis „Xingu vivo“ gegen das „pharaonische Kraftwerk“. Immer wieder haben Indigene die Baustelle besetzt. Und mehrfach haben ihnen Gerichte recht gegeben, den Riesenstaudamm für illegal erklärt. Doch Belo Monte wird einfach weiter gebaut – mithilfe von Rechtskonstruktionen aus der Zeit der Militärdiktatur.

„Mit Demokratie hat das nichts zu tun“, sagt der Bischof. Trotzdem liefern europäische Firmen LKW und Turbinen – ob Siemens, Voith, Andritz oder Mercedes. Über 150 weitere Staudämme sind im Amazonasgebiet geplant. Ein Riesengeschäft für internationale Konzerne und die brasilianische „Baumafia“ - auf Kosten der „grünen Lunge der Welt“ und der Menschen, die hier leben. Eine spannende Reportage von Filmemacher Martin Keßler – im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft.

 

 

Eintritt 7.- Euro/ ermäßigt 4.- Euro

 

Weitere Informationen zum Film: www.neuewut.de

8. Mai 2014, Donnerstag, 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77

Greenpeace und attac

TTIP kommt - Demokratie geht

Veranstaltung zum TTIP-Freihandelsabkommen

mit Alexis Passadakis von attac.

 

TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) ist ein geplantes Freihandelsabkommen zwischen den beiden größten Wirtschaftsräumen der Welt - den USA und der EU. TTIP will Handelshemmnisse abbauen. Damit sind aber nicht nur Zölle und technische Bestimmungen gemeint, sondern auch jahrzehntelang erkämpfte Verbraucherrechte.


Handelshemmnisse stören Industrie und Handel - schützen Verbraucher und Umwelt:

- Grundrechte, Arbeitsrechte und soziale Standards
- Verbraucher- und Gesundheitsschutz
- Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln, insbesondere bei Gentechnik
- Klima- und Umweltschutz
- EU-Emissionshandelssystem
- Kulturförderung
- Technische Sicherheitsvorgaben
- Zulassungsverfahren für Geräte, Chemikalien und Medikamente
- Haftungsrecht
- Finanz- und Bankenregulierungen

Was steht auf dem Spiel:

- Angriff auf die Lebensmittelsicherheit
- Zulassung und Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln
- Nutzung bzw. Schutz privater Daten
- Abschaffung des EU-Emissionshandelssystem
- Rücknahme von Kontrollen und Regulierungen für den Finanzsektor
- Rechtsstaat und Demokratie

 

Frankfurter Ostermarsch 2014

die vom 18. bis zum 21. April 2014

stattfindenden Ostermärsche sollen ein Zeichen gegen die weitere Militarisierung der Innen- und Außenpolitik der Bundesregierung und Europas werden. Die Kriegsdrohungen gegen afrikanische Staaten signalisieren, dass Krieg immer mehr zum Mittel internationaler Politik wird. Auch in Frankfurt wollen wir demonstrativ deutlich machen, dass die beabsichtigte Ausweitung des Kriegsgeschehens und der deutschen Beteiligung daran, nicht unwidersprochen hingenommen wird. Die eindeutige Meinung der Mehrheit der Bevölkerung darf nicht durch eine kriegsbereite Parlamentsmehrheit ins Gegenteil gewendet werden.

 

Der Frankfurter Ostermarsch 2014 steht unter der Überschrift:

„Krieg löst keine Probleme - Die Waffen nieder – 2014 so aktuell wie 1914“

 

Der Beginn des Ostermarschabschlusses ist am Ostermontag, 21. April 2014 an folgenden Orten geplant:
10.30 Uhr Darmstadt (Fahrrad-Demonstration)
10:30 Uhr Rödelheim, Bahnhof - 11.30 Uhr Bockenheimer Depot
11:00 Uhr Offenbach, Stadthof (Rathaus)
11:30 Uhr Niederrad, Bruchfeldplatz
11:00 Uhr Bornheim, Gießener Str./Marbachweg (US-Generalkonsulat)

Von dort aus demonstrieren die Friedensinitiativen auf verschiedenen Routen zum Römerberg. Hier findet ab 13.00 Uhr die Antikriegskundgebung statt.

 

>>Der Ostermarsch-Flyer

Demo

Samstag, 22. März 2014: Auf nach Wiesbaden

"Energiewende retten"

Energiewende-DemoLiebe Freundinnen und Freunde von Wind und Sonne,

gemeinsam haben wir mit Demonstrationen und unzähligen Mahnwachen in ganz Deutschland, mit kilometerlangen Menschenketten und vielfältigen anderen Aktionen den Atomausstieg erstritten. Ohne unseren gemeinsamen Protest wäre trotz Fukushima kein einziger Atom-Meiler abgeschaltet worden.

 

Nun, drei Jahre nach dem Beginn der Fukushima-Katastrophe plant die neue Bundesregierung einen Frontalangriff auf die Energiewende, Verkehrsminister Ramsauer versteigt sich gar dazu eine Laufzeitverlängerung für AKW zu fordern (SPIEGEL, 16.3.2014).

Nach der Photovoltaik soll es jetzt der Windkraft an den Kragen gehen. Der Zubau der Erneuerbaren Energien droht mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen abgewürgt zu werden. Stattdessen setzt Schwarz-Rot auf Atom- und Kohlekraft – zum Beispiel mit neuen Subventionen, die verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet werden.

Damit haben sich RWE, Eon und Vattenfall so massiv durchgesetzt wie lange nicht mehr. Doch noch steht dies alles nur im Koalitionsvertrag und nicht im Gesetz. In den nächsten Monaten muss sich die Regierung mit den Bundesländern über ihre energiepolitischen Pläne einigen. Etliche stehen diesen kritisch gegenüber – jetzt müssen sie sich wehren.

Am 22. März gehen wir daher mit zehntausenden Menschen in sieben Landeshauptstädten auf die Straße. Gemeinsam fordern wir, dass Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, Kohle-Tagebaue stillgelegt, Gas nicht mittels Fracking gefördert und die Energiewende nicht ausgebremst wird.

 

Samstag, 22. März 2014: Auf nach Wiesbaden - Energiewende retten!

S-Bahn S1 Richtung Wiesbaden

13:12 Abfahrt Frankfurt Hbf

13:54 Ankunft Wiesbaden Hauptbahnhof

( 5 - er Karten möglich!)

Programm

14:00 Uhr Treffpunkt zur Demo ab Hauptbahnhof Wiesbaden

15:30 Uhr Kundgebung Schlossplatz Wiesbaden mit Musik und Abschaltaktion

16:30 Uhr Ende

 

Es ist wichtig, daß sichtbar wird, wie viele Menschen sich für die endgültige Abschaffung von Kohle und Atom und für die Erneuerbaren Energien engagieren.


Bitte unterzeichnet daher auch den Demo-Aufruf:

http://energiewende-demo.de/index.php?id=14&L=

Und ladet Freunde, Bekannte, Familie und Kollegen ein.

 

Das geht ganz einfach: https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/energiewende-demo/weitersagen.html

 

Wir freuen uns auf eine bunte, sonnige und kraftvolle Demonstration mit Euch allen!

8. März, Samstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Pupille Kino, Mertonstr. 26-28, Frankfurt am Main

A2-B-C von Ian Thomas Ash


Japan 2013, 70 Min., OmeU
Eintritt: 2,50 €
anschl. Diskussion mit dem Regisseur.

 

Kurz vor dem dritten Jahrestag der Erdbebenkatastrophe in Japan präsentiert das Japanische Filmfestival Nippon Connection am 8. März 2014 um 19 Uhr eine Filmvorführung des erschütternden Dokumentarfilms „A2-B-C“ von Ian Thomas Ash im Pupille Kino in Frankfurt am Main.

 

Der Film zeigt Kinder aus Fukushima, die unter den ersten Symptomen von Strahlenerkrankungen leiden. Regisseur Ian Thomas Ash ist anwesend und wird dem Publikum in einer anschließenden Diskussion Rede und Antwort stehen. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau organisiert.

Der Filmemacher Ian Thomas Ash hat sich eineinhalb Jahre nach der Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi in das Randgebiet der Sperrzone begeben. Trotz hoher Strahlungswerte waren die Anwohner dort in ihre angeblich dekontaminierten Häuser zurückgeschickt und Schulen wiedereröffnet worden. Infolge der Strahlenbelastung zeigen einige Kinder und Jugendliche inzwischen Symptome wie Nasenbluten, Hautausschläge und Schilddrüsenzysten des Typs A2 – einem Vorstadium zu Krebs.

Nach der Weltpremiere beim Nippon Connection Filmfestival 2013 und einer Tournee rund um die Welt kehrt der gebürtige Amerikaner Ian Thomas Ash nun mit seinem Dokumentarfilm „A2-B-C“ zurück nach Frankfurt. Der 2013 mit dem „Nippon Visions Award“ ausgezeichnete

Film zeigt die Situation der Menschen in Fukushima aus erster Hand. Er lässt die Bewohner zu Wort kommen und über ihre Ängste und Not sprechen. Denn drei Jahre nach der verheerenden Nuklearkatastrophe fragen sich Menschen in Japan wie auch hierzulande mehr denn je, was eigentlich wirklich in Fukushima geschieht und wie es den Bewohnern geht.

 

Ein weiterer Veranstaltungshinweis:
Am 12. März 2014 berichtet die japanische Journalistin Mako Oshidori über ihre aktuellen Recherchen im Fall der Tepco-Atomkatastrophe in Fukushima. Der Vortrag findet um 19 Uhr im Gemeindehaus in Westhausen statt.

 

21. Februar 2014, Freitag, 19.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77

Whistleblower-Netzwerk e.V., DokZentrum ansTageslicht.de
DGB-Stadtverband Frankfurt am Main

Diskussionsveranstaltung
Banken außer Kontrolle?

Warum Whistleblower für Justiz und Verwaltung ein unverzichtbares Frühwarnsystem sind.

 

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

 

Spätestens seit der Finanzkrise sind Banken in den öffentlichen Fokus geraten. Und ihre Praktiken. Jetzt müssen Staat bzw. die Bürger dafür zahlen. Banken sind aber nicht nur für den Beinahe-Zusammenbruch des Geldsystems verantwortlich. Sie sind auch smarte Helfer für Steuerhinterzieher: für solche, die alle Vorteile mitnehmen, aber nicht in die ‚Gemeinschaftskasse’ einzahlen wollen. Ein paradoxes Phänomen.

Whistleblower, also Menschen, die rechtzeitig Alarm schlagen, könn(t)en vieles verhindern. Warum werden sie stattdessen gemobbt, gekündigt und verfolgt? Und vom Staat, der Öffentlichkeit und den Medien im Stich gelassen?

 

Auf dem Podium:
Rudolf Elmer, ehem. Bankhaus Julius Bär, Zürich / Cayman Islands
Als Anfang 2008 Unterlagen der Julius Bär Bank Filiale auf den Cayman Inseln bei WikiLeaks auftauchen gerät Rudolf Elmer erstmals in Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Die Bank untersagt WikiLeaks die Veröffentlichung und es kommt zum Streisand-Effekt. Elmer wird später in der Schweiz wegen Verstoß gegen das Schweizer Bankgeheimnis strafrechtlich verurteilt und dann erneut angeklagt weil er im Januar 2011 in einer Pressekonferenz in London Julian Assange CDs überreichte. Elmer berichtet über die Reaktionen, die er seit seinem Whistleblowing erfahren hat und informiert über die Organisation der internationalen Steuerhinterziehung und Geldwäsche.

Seine Homepage ist: http://www.swisswhistleblower.com/

 

Andrea Fuchs, ehem. Wertpapierhändlerin der DZ Bank, Frankfurt/M.
Seit ihrem Whistleblowing 1997 hat sie 20 Kündigungen erhalten. 18 Kündigungen konnte sie vor Gericht schon zu Fall bringen. Aktuell kämpft sie gegen Kündigung Nr. 19 und das diese bestätigende Urteil des LAG Frankfurt. Mehr in unserer Ausstellung und in der ausführlichen Dokumentation im dokZentrum ansTageslicht.de


Dr. Wilhelm Schlötterer, ehem. Ministerialrat der Bayer. Finanzverwaltung
Wer es wagte Strauß und Konsorten auf die Einhaltung des Rechts anzusprechen hatte in der bayerischen Finanzverwaltung keinen leichten Stand. Aber Wilhelm Schlötterer blieb standhaft und ist es bis heute, als Buchautor und als einer derjenigen, denen Gusl Mollath maßgeblich seine Freiheit verdankt. Auch seine Geschichte ist in Ausstellung und beim dokZentrum nachgezeichnet und dokumentiert.


Frank Wehrheim, ehem. Steuerfahnder Finanzamt Frankfurt/M
Setzte sich als Vertrauensmann der Schwerbehinderten für jene Frankfurter Steuerfahnder ein, die, nach ihrem Whistleblowing gemobbt und abgestraft wurden. Wie diese wollte auch er die Zerschlagung des erfolgreichen Bankenteams verhindern und störte die Kreise von Landesregierung und Banken. Die Quittung bekam auch Wehrheim: er geriet selbst auf die Abschussliste. All dies ist im DokZentrum dokumentiert und in unserem Ausstellungsportait. zusammengefasst.

 

Moderation:
Prof. Dr. Johannes Ludwig, DokZentrum ansTageslicht.de an der HAW, Hamburg

 

Unterstützer:
Attac-Frankfurt a.M.
BCC
Ordensleute für den Frieden
Tax-Justice-Network
Transparency International Regionalgruppe Rhein-Main

 

Mehr:

http://www.whistleblower-net.de/whistleblowing/fall-beispiele-fur-whistleblowing/banken-auser-kontrolle/

 

 

10. Februar 2014, Montag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Konferenzraum 411, Campus Westend der Johann-Wolfgang-Goethe Universität (IG-Farben Haus)

Attac-Frankfurt, Arbeitsgruppe Weltwirtschaft und Finanzmärkte lädt ein

zu Vortrag und Diskussion mit

 

Professor Dr. Max Otte, Universität Graz

 

Thema:

Finanzkapitalismus oder schon sanfter Neofaschismus?

 

Professor Otte ist mit seinem Buch „Der Crash kommt“, Berlin 2006, als „Crash-Prophet“ der deutschen Öffentlichkeit bekannt geworden.
Die Finanzkrise 2007/2008 hat seine wissenschaftlichen Analysen vollumfänglich bestätigt.
Seit dieser Zeit ist er als kompetenter Kommentator und konsequenter Analytiker des Geschehens auf den Finanzmärkten auch in den Medien gefragt.
Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Universitätsprofessor ist er ein erfolgreicher Fondsberater – mithin Insider, der auf dem Finanzmarkt aktiv arbeitet.
Angesichts des Versagens „der Politik“ vor der Re-Regulierung der entfesselten Finanzmärkte sieht er – wie auch attac – die Demokratie massiv bedroht.
Nach seiner Analyse ruinieren Banken, Finanzdienstleister und Milliardäre skrupellos unsere Währung und ganze Staaten, um ihren Profit zu maximieren. Die Politiker unternehmen nichts, um diesem Spiel Einhalt zu gebieten.
Er fordert für Deutschland und Europa eine neue Finanzmarktordnung mit Regeln, an die sich jeder halten muss, und die nicht nur dem Großkapital nutzt, sondern uns allen.


Wir freuen uns auf Professor Max Otte und eine engagierte Diskussion mit ihm.

 

Hans Möller

für die Arbeitgruppe Weltwirtschaft und Finanzmärkte, attac-Frankfurt

 
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