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| Stellungnahmen |
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22.4.2010 Bündnis gegen Privatisierungen an die Stadtverordneten |
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SPD 11. Mai 2010 PRESSEMITTEILUNG Ursula Busch und Sylvia Kunze, Mitglieder des Vorstandes der Frankfurter SPD: "Keine Experimente auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler- SPD Frankfurt lehnt ÖPP-Projekt zur Sanierung von Ingenieur-bauwerken ab.">>Mehr |
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05. Mai 2010 PRESSEMITTEILUNG "Klaus Oesterling Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer: SPD-Fraktion fordert den Magistrat auf, die Stellungnahme des Revisionsamtes zu veröffentlichen" >>Mehr |
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DGB 20. April 2010 "DGB: Frankfurter Brückenbauprojekte stoppen Der DGB hatte den zuständigen Ausschuss im Römer vor dessen Sitzung am gestrigen 21. April gebeten, die geplanten Brückenprojekte in der jetzigen Form als PPP-Projekte zu stoppen." >>Mehr |
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GEW 15. März 2010 "Gewerkschaften warnen die Stadt vor weiteren Finanzprodukten à la PPP 1. PPP ist ein teures Finanz- produkt, bei dem der eine Partner (der private) den anderen Partner (den öffentlichen) aussaugt PPP ist nicht billiger, sondern teurer als Bau, Sanierung und Betrieb in Eigenregie. Alle Rechnungen, die das Gegenteil behaupten, sind i.d.R. von PPP-nahen Beratungs-firmen erstellt." >Mehr |
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Linke 18. März 2010 PRESSEERKLÄRUNG "500 Millionen für Öffentlich-Private-Partnerschaft: Mehr als grob fahrlässig" ... "Bereits jetzt wurden 735 000 Euro für die Vorbereitung des Projekts ausgegeben. Für die Vorbereitung der Ausschreibung werden Millionenbeträge folgen. Wer kommt für diese Kosten auf, wenn die Aufsichtbehörde die Genehmigung verweigert? Dr. Achim Kessler, Stadtrat >>Mehr |
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Ortsbeiräte & Stadtparlament |
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OBR2 Bürgerbericht 14. Juni: Ablehnung aus dem Ortsbeirat 2! "Der Ortsbeirat 2 (Bockenheim/Kuhwald/Westend) hat in seiner heutigen Sitzung den Vortrag des Magistrats M 46 "Sanierung, Ersatzneubau, Neubau, bauliche und betriebliche Erhaltung inklusive der erforderlichen Planungsleistungen und Finanzierung von Ingenieurbauwerken des Straßenverkehrs als Öffentlich-Private-Partnerschaft" mehrheitlich abgelehnt und dem nachfolgenden Antrag der Linken OF 477/2 mehrheitlich (SPD, Linke, Grüne) zugestimmt." |
| SPD im OBR8: |
| "Der Ortsbeirat
bittet die Stadtverordnetenversammlung, der Magistratsvorlage M 46
Sanierung, Ersatzneubau, Neubau, bauliche und betriebliche Erhaltung
inklusive der erforderlichen Planungsleistungen und Finanzierung von Ingenieurbauwerken
des Straßenverkehrs als Öffentlich-Private-Partnerschaft
nicht zuzustimmen."
OF 627/8 DOWNLOADEN |
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Linke in StVV "Die Stadt kann es besser - kein 500 Mio. Euro PPP-Projekt" NR 1856 DOWNLOADEN Linke in OBR9 "Keine weiteren PPP-Projekte in Frankfurt" >>Antrag vom 06.05.2010, OF 1191/9 DOWNLOADEN |
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Grüne in OBR2: "Die McDonaldisierung des öffentlichen Raums am Beispiel des Projektes .Öffentlich-Private-Partnerschaft. für Ingenieurbauwerke der Stadt Frankfurt am Main" >>Antrag vom 23.04.2010, OF 478/2 DOWNLOADEN |
| SPD im OBR5: |
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"ÖPP - Bindung über 30 Jahre: Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Magistrat? " >>Antrag vom 23.04.2010, OF 1040/5 DOWNLOADEN |
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Linke in StVV PPP-Projekte und Transparenz I: "...hat sich der Magistrat über alle Einwände und Empfehlungen des Revisionsamtes hinweggesetzt. Das Revisionsamt Frankfurt sieht in der Eigenrealisierung des Projektes größere Chancen." >Anfrage vom 21.04.2010, A 1204 DOWNLOADEN |
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PPP-Projekte und Transparenz II: "Für die Erstellung der vorläufigen Wirtschaftlichkeitsunter-suchung (vWU) zum aktuellen Projekt wurde die Firma Alfen Consult beauftragt. Beim geplanten Projekt geht es um einen Volumen von über 500 Millionen Euro." Insgesamt 6 Fragen! >>Anfrage vom 21.04.2010, A 1205 DOWNLOADEN |
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OBR1 Vergabe ... bis zur Klärung noch offener Fragen zurückstellen "1. Worin ist die im Vortrag angegebene schnellere Realisierung der Einzelprojekte begründet angesichts der Verpflichtung zu einem europaweiten Ausschreibungsverfahren, dem Aufbau der notwendigen Projektstrukturen auf Seiten des Investors, den auf kommunaler Seite zu installierenden Prüfstrukturen zu den vom Investor erbrachten Leistungen und der sachgerechten Projektsteuerung sowie Projektbegleitung?" Insgesamt 10 Fragen! >>Anfrage vom 13.04.2010, V 1286 DOWNLOADEN |
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FAG in StVV "... 1. Aus welchen Gründen wurden die Bauwerke in der Vergangenheit mangelhaft unterhalten? 2. Wer trägt für die bisherige mangelhafte Unterhaltung der Bauwerke die Verantwortung?..." Insgesamt 14 Fragen! >>Anfrage vom 19.04.2010, A 1201 DOWNLOADEN |
| Medien |
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Fr 6.5.2010: Lärmschutz an der A661 Kampf um die Brücken ..."Das Projekt der Stadt, 170 Ingenieurbauwerke in die Hände privater Partner zu geben, erregt auch im Ortsbeirat für Bornheim und Ostend Besorgnis." >>Mehr |
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Fr 29.04.2010: "Öffentlich-Private-Partnerschaft Streit um Sanierung der Brücken - Zuletzt hat sich Elke Hügel im Namen eines "Bündnisses gegen Privatisierung" zu Wort gemeldet. Sie warb dafür, sämtliche Öffentlich-Privaten-Partnerschaften unmittelbar aufzugeben: "Die Stadt soll selber bauen." " >>Mehr |
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FR 20.04. 2010: Ablehnung aus dem Ortsbeirat 11 Keine ÖPP für Brückenfinanzierung "Fast jedes dritte von Frankfurts 570 Ingenieurbauwerken soll einem Investor an die Hand gegeben werden. Diese bis dato größte angedachte "Öffentlich-Private-Partnerschaft" (ÖPP) - vornehmlich bei Brücken - fand im Ortbeirat 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) keine Partner." |
| Infos im Internet |
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Bereits 2006! Der Auftrag von Lahmeyer Rhein-Main "Lahmeyer Rhein-Main hatte die Aufgabe ein strategisches Konzept zur Umsetzung dieses PPP-Projektes mit Pilotcharakter aufzustellen." Aus: >>www.lahmeyer-rhein-main.de/bilder/projekte/ 06- 0214-ppp-bruecken.pdf (Manche PDF-Viewer zeigen es nicht an) Mit google docs kann unkompliziert das angesehen werde. |
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Bereits 2006! Alfen-Consult "Markterkundung Stadt Frankfurt am Main: Markterkundung Ingenieurbauwerke. Die Stadt Frankfurt am Main führt eine Markterkundung über die grundsätzliche Eignung städtischer Ingenieurbauwerke, insbesondere städtischer Brücken, für eine PPP-Struktur durch (Planung, Erneuerung/ Sanierung, Erhaltung, Betriebsdienst einschließlich Finanzierung). Geeignete Unternehmen, die daran teilnehmen möchten, werden gebeten, ihre Interessenbekundung per E-Mail an folgende Adresse zu richten: Markterkundung-FFM@alfen-consult.de Die daraufhin an die Interessenten versandten Informationen und Unterlagen sollen bearbeitet bis zum 09.11.2006 wieder bei der Stadt Frankfurt am Main eingehen."
PPP-Newsletter Nr. 18/2006 des BWI-Bau vom 06.10.2006, Seite 64 |
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www.frankfurt.de 19.03.2010 "Brückensanierung in öffentlich-privater Partnerschaft Stadtkämmerer Uwe Becker stellt Brückenprojekt vor"
"(pia)... Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker stellte das Brückenprojekt am Donnerstagabend in Weimar beim 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium Bau vor. Das Symposium mit mehr als 700 Teilnehmern zählt zu den bedeutendsten PPP-Veranstaltungen in Deutschland." ...
"Mit großem Beifall registriert wurde Beckers Ankündigung, das ÖPP-Verfahren transparent zu gestalten und den Stadtpolitikern wie der Öffentlichkeit ausführlich zu erläutern. Viele Vorbehalte gegen ÖPP seien auf mangelnde Information zurückzuführen. ..." |
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Keine PPP-Brücken! Stellungnahmen und mehr |
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Pressemitteilung Bündnis gegen Privatisierungen 6. 07.2011 |
| Elke Hügel Tel. 069/570206
Sehr geehrte Damen und Herren, mitten im scheinbaren politischen Sommerloch tauchen in der Stadt Plakate gegen die Privatisierungspläne der Stadt - PPP - Brückenprojekte - auf. Warum ?
Vor einem Jahr verabschiedete ein großer Teil der Stadtverordneten-versammlung den Beschluss, die Renovierung von 170 Brücken und anderen Bauwerken per ÖffentlichPrivaterPartnerschaft ( = PPP) in 30 Jahres - Verträgen für die Summe von 500 Mio € an private Großinvestoren und Banken zu übertragen (davon sind allein 212 Mio Management, Finanzierungs- und Kontrollkosten!) . Transparent und auf die Ortsbeiräte-Forderungen eingehend.
Was ist seitdem öffentlich gemacht worden ? NICHTS! Wo ist Kritik berücksichtigt worden ? Nirgendwo! Sind die Gründe gegen die ÖPP - Form geringer geworden ? Im Gegenteil: Die Stadt setzt jetzt noch eins drauf: Der Behördenneubau für Grünflächenamt und Amt für Straßenbau soll im Gallus per Leasing-Modell über 30 Jahre von Deutsche Anlagen-Leasing oder Hannover-Leasing errichtet werden. Weder gibt es für diesen Bau eine Wirtschaftlichkeits-überprüfung (die gesetzlich vorgeschrieben ist) noch eine öffentliche Ausschreibung!
Selbst das Revisionsamt der Stadt Frankfurt hat " schwerwiegende Vorbehalte" gegen diese Planung, denn die Rückkaufssumme von 7,6 Mio € für die Stadt nach 30 Jahren ist schon längst in den Leasing-Raten abbezahlt.
Ein zweites Verwaltungsgebäude wird bereits ähnlich geplant - und dazu kommt noch:
Die neue IGS-West soll als "Mietmodell auf Grundlage eines Erbbaurechts" erfolgen ("durch private Dritte geplant, errichtet, finanziert, instand gehalten und bewirtschaftet" - (Amtsblatt Nr.20 für die Stadt FFM vom 17.5.2011) .
Obwohl die Stadt Frankfurt jetzt noch Rücklagen von 433 Mio € hat, wird auf Kosten der Bevölkerung nicht in Eigenregie mit günstigen Zinsen und hoher Möglichkeit zur Eigenkontrolle gebaut - sondern unterschiedlichen Finanzinvestoren Geld in den Rachen geschmissen.
Deshalb fordert das Bündnis gegen Privatisierung: - unabhängige Wirtschaftlichkeitsüberprüfung - Bau in Eigenregie - dafür muss entsprechend Personal wieder aufgebaut werden - öffentliche Überprüfbarkeit und Transparenz - von den negativen Erfahrungen Offenbachs lernen: Die Bürger nicht zu Dukateneseln für Großinvestoren machen!
Wird die Frankfurter Medienwelt einen Beitrag zur Information der Bevölkerung leisten ? Wir fordern das, denn wir leisten auch unseren Part dazu.
Mit freundlichen Grüßen Für das Bündnis gegen Privatisierungen Elke Hügel |
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OBR2 Bürgerbericht 14. Juni: Ablehnung aus dem Ortsbeirat 2! "Der Ortsbeirat 2 (Bockenheim/Kuhwald/Westend) hat in seiner heutigen Sitzung den Vortrag des Magistrats M 46 "Sanierung, Ersatzneubau, Neubau, bauliche und betriebliche Erhaltung inklusive der erforderlichen Planungsleistungen und Finanzierung von Ingenieurbauwerken des Straßenverkehrs als Öffentlich-Private-Partnerschaft" mehrheitlich abgelehnt und dem nachfolgenden Antrag der Linken OF 477/2 mehrheitlich (SPD, Linke, Grüne) zugestimmt." Antrag vom 20.04.2010, OF 477/2, angenommen am 14. Juni: Betreff: Keine weiteren ÖPP-Projekte in Frankfurt Der Ortsbeirat möge beschließen: 1. Der Magistrat wird aufgefordert, die Sanierung von Brücken und anderen Ingenieurbauwerken in einem Auftragswert von ca. 500 Mio. ¤ nicht im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) durchzuführen. Die Sanierung der Brücken und der anderen Ingenieurbauwerke wird in Eigenregie getätigt. 2. Dem Ortsbeirat 2 sind zur weiteren Diskussion die Berichte des Revisionsamtes unter anderem über die Emser Straße und Emser Brücke, inklusive Stützmauern, der Breitenbachbrücke, der Über- und Unterführungen am Miquell Knoten vorzulegen.
Begründung: Die Diskussion um die erneute Vergabe von Investitionen im Rahmen von ÖPP-Verfahren muss auch im OBR 2 geführt werden. Die Überlegungen, öffentlich rechtliche Partnerschaften (ÖPP) einzugehen, werden in Frankfurt auf immer mehr Betätigungsfelder ausgeweitet. Jetzt ist der Sanierungsstau an Brücken und anderen Ingenieurbauwerken dran. Bereits in den letzten Jahren wurde eine Reihe von Investitionsmaßnahmen im Rahmen einer öffentlich rechtlichen Partnerschaft getätigt. Aber selbst städtische Ämter, wie das Revisionsamt, hatten Zweifel an der Wirtschaftlichkeit, und es blieben viele Fragen offen. Aber, bei all diesen Projekten werden sich viele offene Fragen erst nach Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeiten endgültig klären lassen. Es geht bei dieser ganzen Diskussion nicht um die Bewertung, ob und wenn ja, welche Brücken und welche anderen Ingenieurbauwerke wann und wie saniert werden müssen. Es geht um die Art der Finanzierung. Diese ÖPP-Projekte sind Finanzkonstrukte. Wir haben in den letzten Jahren über die, bereits nach wenigen Jahren, zur Katastrophe geführten Cross- BorderLeasing Geschäfte eine Menge gehört. Auch hier wurden die Risiken klein geredet und viele Kommunen stehen jetzt vor unlösbaren finanziellen Problemen. Und die ÖPP-Projekte stehen durchaus in einem ähnlichen Kontext. Die Stadt wird jahrzehntelang verpflichtet, Zahlungen zu leisten, ohne eine Garantie zu haben, ob die bezahlten Leistungen über die Dauer der Laufzeit überhaupt erbracht werden. (Wie sieht es bei dem ÖPP-Projekt 4 Schulen z.B. mit der Bewirtschaftung derselben aus, wenn der Investor Konkurs anmeldet?) Dieses Risiko ergibt sich aus der Möglichkeit, dass der private Partner, Forderungen, die er an die Stadt hat, weiterverkaufen kann. Oder aber, wie sieht der Bedarf, in diesem Fall die Verkehrsentwicklung, in den nächsten 30 Jahren aus. Wird überhaupt eine Bewirtschaftung all der Brücken und der anderen Ingenieurbauwerke in der vorhergesehenen Form auch in Zukunft nötig sein? Diese ÖPP-Projekte sind nicht transparent. Mit dem gesamten Vertragswerk unterwerfen sich die handelnden Akteure der Schweigepflicht, zum Nachteil jeglicher parlamentarischer Kontrolle. Die Stadtverordneten und Ortsbeiräte erfahren nichts aus den Verträgen, was wirklich wichtig wäre. Tausende Seiten von Verträgen und Geheimgesprächen unterlaufen deshalb jegliche parlamentarische Einflussmöglichkeit, zumal der einfache Stadtverordnete dem Wissens- und Argumentationsvorsprung der Kenner der Materie völlig ausgeliefert ist.
Auch aus diesem Grund fordern wir, dass der Ortsbeirat 2 zumindest Einsicht in die, den Ortsbezirk 2 betreffenden, Berichte des Revisionsamts erhält, da hier einige Fragen, z.B. die Frage der Wirtschaftlichkeit, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden. Auch die Argumentation, Baumaßnahmen im Rahmen von ÖPP-Projekten seien schneller zu verwirklichen, ist hinfällig. Denn die Vorbereitung dieser Projekte ist von langen Vorlaufzeiten geprägt. (Ganz abgesehen davon, dass auch Klagen von Bewerbern, die nicht zum Zug gekommen sind, evtl. aufschiebende Wirkung haben könnten). Bei ÖPP-Projekten kommen nur Großkonzerne zum Zug, mittelständische Unternehmen haben keinerlei Möglichkeit, an diesen Verfahren teilzunehmen. Es ist immer nur von der Einbindung des Mittelstandes bis zu 80 % im Hochbau die Rede. Es werden überhaupt keine Prognosen erstellt, wie viel Prozent der ÖPP-Projekte durch den Mittelstand im Tiefbau realisiert werden, obwohl es sich bei den Brücken- und anderen Ingenieurbauwerken ausschließlich um Tiefbauwerke handelt. D.h. es liegen noch keine beispielhaften ÖPP-Projekte im Tiefbau vor, die verlässliche Prognosen erlauben würden. Außerdem haben die Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpakets II der Bundesregierung gezeigt, dass die öffentliche Hand Projekte schnell und effizient umsetzen kann. Nachhaltig sind diese Projekte ebenfalls nicht. Zahlungen werden über die nächsten Jahrzehnte auf spätere Generationen verlagert, ohne jegliche Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlungen. So sieht verantwortungsvolle Politik nicht aus. |
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Veranstaltung: ppp-Projekte Allheilmittel zur Lösung von Investitionsstaus? Ist die Sanierung von Frankfurter Brücken nur über ppp-Projekte möglich? Wer profitiert vom 500 Millionen Euro Geschäft?
Experten geben Antworten und stellen Alternativen vor.
Donnerstag, 10. Juni 2010 18 Uhr Rathaus Römer, 2. Obergeschoss,Eingang Bethmann Str. 3 Sitzungssaal "Haus Silberberg" Dr. Werner Rügemer - Publizist, Lehrbeauftragter Otto Kuhn - Dipl.-Volkswirt, Verband Baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. Elke Hügel - Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt am Main
Eine Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE. im Römer Bewertung der Veranstaltung aus Sicht der Linken: |
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17. Mai 2010: FAG-Fraktion lehnt PPP-Brücken ab Die KritikerInnen werden mehr und mehr entschiedener! Jetzt hat auch die Fraktion der FAG den Antrag gestellt, die Magistratsvorlage zurückzuziehen und in der Begründung interessante Fakten (auch ins Parlis*) bereitgestellt! Punkt 3. des Antrages geht darauf ein, daß der Magistrat 4 Jahre Zeit verstreichen ließ und seit 2006 nur PPP prüfen ließ. |
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Auszug Antrag vom 14.5.2010: "Betreff: ÖPP-Projekt Ingenieurbauwerke 1 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert,
1. die Vorlage M 46 vom 19.03.2010 zurückzuziehen.
2. zur Sanierung der in der Vorlage genannten Bauwerke ein Verfahren zu erarbeiten, das die Wirtschaftlichkeit des Projektes und die angemessene Beteiligung mittelständischer Unternehmen der Region sicherstellt.
3. Auskunft darüber zu geben, warum innerhalb der vergangenen vier Jahre an der Entwicklung eines ÖPP-Projektes Ingenieurbauwerke gearbeitet wurde, anstatt die Zeit für die Durchführung in Eigenregie voranzutreiben, und wie viel Projektkosten für die bisherige Entwicklungsarbeit angefallen sind.
4. eine Finanzierungs- und Auszahlungsgestaltung für den herkömmlichen Durchführungsweg zu entwickeln, die die haushaltsmäßige Belastung ausreichend berücksichtigt und andererseits Zahlungszeitpunkte vorsieht, die zu einer günstigeren Barwertermittlung führt als die ÖPP-Variante." |
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Die ausführliche Begründung kann hier downgeloadet werden: |
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*(Parlis= Parlaments-Informationssystem): >>http://www.stvv.frankfurt.de/parlis/parlis.htm "ÖPP" oder "PPP" ins Suchfeld eingeben |
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